5 | Mai 2016

Nachrichten

DHV fordert mehr Professuren und familienfreundliche Hochschulen

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Bund und Länder dazu aufgefordert, der Empfehlung des Wissenschaftsrates vom Juli 2013 zu folgen und zusätzliche 7.500 Universitätsprofessuren bis zum Jahr 2025 einzurichten. „Das bisherige geplante Bund-Länder-Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist unzureichend“, erklärte DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen.

Titelthema
Exzellenzinitiative

Exzellente Beantragung

Eine alternative Evaluation der Exzellenzinitiative | Stefan Kühl

Erscheinen Forschungscluster deshalb exzellent, weil sie durch die Exzellenzinitiative gefördert werden? Warum werden Hochschulen belohnt, die ohnehin schon durch Erfolg bei der Drittmitteleinwerbung glänzen und in ihrer Antragswut gestärkt? Ein kritischer Blick auf die Exzellenzinitiative*.

Was ist exzellente Wissenschaft?

Über ihre Kriterien, Kleine Fächer und mangelnde Grundfinanzierung | Bernhard Kempen

Bei die Gegenwart bewegenden großen Themen lohnt es sich immer wieder, die leitenden Konzepte und Begriffe kritisch zu hinterfragen. Dies gilt gerade für die Exzellenzinitiative, die jetzt in veränderter Gestalt neu auf den Weg gebracht werden soll. Ist denn wirklich geklärt, was man unter Exzellenz versteht? Sind die großen Probleme der Universitäten erkannt und einer Lösung näher gebracht? Eine Analyse.


USA

Die selbstbestimmte Emeritierung

Über den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem akademischen Lehrbetrieb in Amerika | Christoffer H. Grund­mann

Die Abschaffung des altersbedingten Eintritts in den Ruhestand hat in den USA und in Kanada zu weitreichenden Folgen geführt. Neben der Schließung ganzer Studiengänge durch steigende Personalkosten und wachsender interner Spannungen werden auch die jüngeren Fakultätsmitglieder in der Forschungsförderung zusehends benachteiligt. Ein Bericht.


Flüchtlinge

Geflüchtete auf dem Weg ins Studium begleiten

Ein Angebot der Universität Bielefeld | Andrea Frank | Ursel Sickendiek

Geflüchtete, die in Deutschland studieren wollen, stehen vor ganz anderen Herausforderungen als einheimische Studieninteressierte. Sie sind eine heterogene Gruppe, die mit unterschiedlichen Voraussetzungen an die Hochschule kommen. Wie kann das für alle Beteiligten gelingen? Ein Beispiel der Universität Bielefeld.