5 | Mai 2017

Nachrichten

DHV legt Empfehlungen zur Zukunft des Berufungsverfahrens vor

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat dafür plädiert, bewährte und sinnvolle Standards in Berufungsverfahren beizubehalten. „Die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der deutschen Universitäten in Forschung, Lehre und Krankenversorgung hängt maßgeblich von der Qualität des Berufungsverfahrens ab. Wie Einzelfälle zeigen, geht es aber bisweilen zu wie auf einem Basar“, erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen.

Titelthema
Freiheit der Wissenschaft

Anspruchsvolle Zumutung

Über die Freiheit in Staat, Gesellschaft und Wissenschaft | Bernhard Kempen

Wer Freiheit will, der muss auch Zumutungen ertragen: Die politisch Linken die Thesen der Rechten, die Verfechter der modernen Kunst die Kritik ihrer Gegner und in der Wissenschaft die Meta­physiker die Position der Positivisten. Was sind die Voraussetzungen der Freiheit, wo liegen ihre Grenzen, wo ist sie bedroht?

„Niemand will mehr gegen den Strom schwimmen“

Ein Professor wehrt sich gegen den Vorwurf, rechtsradikal zu sein | Jörg Baberowski

Ein Osteuropa- und Gewaltforscher wird von einer trotzkistischen Gruppe verfolgt. Wie verändert das seine Tätigkeit als Hochschullehrer? Was macht es mit ihm persönlich und warum hält er seine Situa­tion für ein Zeichen schwindender Wissenschaftsfreiheit?


Türkei

Eine Unterschrift und ihre Folgen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Akteure des Widerstands | Dilek Dizdar

Der türkische Präsident Er­doğan hat das Referendum genutzt, um seine Machtbefugnisse auszuweiten. Für Wissenschaftler, aber auch Journalisten und Künstler, die sich gegen Er­doğan und ­dessen Politik stellen, bedeutet das den Verlust von Freiheit und Rechten. Ein Lage­bericht.


Notenvergabe

Summa cum laude

Promotionsnoten in Deutschland | Stefan Hornbostel | David Johann

Wenn von Noteninflation die Rede ist, dann geht es nicht nur um Studienabschlüsse an Hochschulen, sondern auch um den Bestnoten-Anteil bei Promotionen. Eine aktuelle und exklusiv für Forschung & Lehre erstellte Analyse der Jahre 2013 bis 2015 nimmt die jeweilige Fachkultur und die Vergabepraxis an den einzelnen Universitäten in den Blick.