2 | Februar 2012

Nachrichten

Hochschulmedizin kritisiert Vorschlag der EU-Kommission

Der Medizinische Fakultätentag hat sich entschieden gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Erschwerung des Medizinstudiums gewandt. Gegenstand der Initiative aus Brüssel ist die Verkürzung der europaweit geltenden Mindestdauer des Medizinstudiums bei unveränderter Unterrichtszeit von mindestens 5.500 Stunden. Es sei nach Ansicht des Fakultätentages zu befürchten, dass fünf statt sechs Jahre …

Titelthema
Euro in der Zerreissprobe

Was, wenn der Euro zerfällt?

Ein Szenario | Jan Amrit Poser

Nach jedem Euro-Gipfel, der die Erwartungen der Finanzmärkte nicht erfüllt, stellen sich immer mehr drängende Fragen, was Investoren tun sollten, um sich bei einem Scheitern des Euros zu schützen. Die Sorgen sind verständlich, schließlich sind es ja die Politiker selbst, die – wie die deutsche Kanzlerin – mit beschwörenden Worten vom Ende Europas reden, falls der Euro scheitere.

Wir haben noch einiges aufzuholen

Die Rolle der Wirtschaftswissenschaften | Michael Burda

Wenn die Krise da ist, geht es auch immer um die Frage der Verantwortung. Hätten beispielsweise die Ökonomen die Finanz- und Schuldenkrise vorhersehen können? Haben die Wirtschaftswissenschaften am Ende versagt? Fragen zu deren Selbstverständnis und (Mit-)Verantwortung.


Nationaler Bildungsrat

Der Bildungsleviathan nährt sich prächtig

Über den Plan eines Nationalen Bildungsrates | Joachim Kahlert

Ein neuer Nationaler ­Bildungsrat soll, falls er installiert wird, die Reformen des deutschen Bildungswesens voranbringen. Wäre ein solches neues Gremium sinnvoll? Oder würde dadurch wieder eine Politik gestärkt, die zwar von Bildung spricht, aber die Bildungspraxis messgläubig über standardisierten Output zu lenken versucht? Eine Kritik.


Universität

Ein Modell mit Zukunft?

Kritische Anmerkungen zur heutigen deutschen Universität | Johannes Balve

Die Reformen und Probleme der Universität werden in Deutschland vielfältig diskutiert. Manchmal braucht es den Beobachter von außen, der mit dem nötigen Abstand einen Blick auf die die deutsche Universität umtreibenden Themen wirft. Außenansichten zur Exzellenzinitiative, zur vielbeschworenen Internationalisierung, aber auch zum wissenschaftlichen Nachwuchs und zur Finanzierung risikofreudiger Forschung.