5 | Mai 2012

Nachrichten

Bayerischer Rechnungshof kritisiert Akkreditierung

Die Akkreditierung von Studiengängen ist zu aufwendig und verursacht Kosten in Millionenhöhe. Das Verfahren muss vereinfacht und der Aufwand für die Hochschulen reduziert werden. Das fordert der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) in seinem Jahresbericht 2012.

Titelthema
Unparteiliche Wissenschaft

Unparteilich, weil unparteiisch

Über die Rolle der Wissenschaft zwischen Politikberatung und dem Kampf um Drittmittel* | Bernhard Kempen

Wissenschaft muss ergebnisoffen und ungebunden sein. Sie darf von nichts und niemandem in Dienst gestellt werden. Ist ihre Unparteilichkeit bedroht, betrifft dies zugleich ihr Selbstverständnis. Grund genug, sich auch ohne aktuellen Skandalfall eines parteilichen Wissenschaftlers mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Der »Hamsterrad«-Effekt

Unparteilichkeit der Wissenschaft – Anspruch oder Wirklichkeit? | Michael Hartmann

Die veränderte Hochschulfinanzierung, in der der Anteil der staatlich erbrachten Grundmittel immer geringer und die Bedeutung der Drittmittel immer größer wird, hat Konsequenzen für die wissenschaftliche Arbeit an den Hochschulen. Ist durch den Wettlauf um Drittmittel das Ideal einer unparteilichen Wissenschaft in Gefahr?


Bologna-Prozess

Hochschulen sind keine Fertigungsstraßen

Neun provokative Anmerkungen zum Bologna-Prozess* | Dieter Lenzen

Die mit der Bologna-Reform eingeführten BA-MA-Studiengänge sorgen seit Jahren für Kritik. Welcher Voraussetzungen bedurfte es, dass ein solcher kompletter Systemwechsel überhaupt möglich wurde? Welche Illusionen wurden genährt und letztlich enttäuscht? Kritische Anmerkungen eines Hochschullehrers und Präsidenten, die auch das eigene Handeln miteinschließen.


Umfrage

Rückkehr in die neue, alte Heimat

Ergebnisse einer GSO-Umfrage unter Professoren des Krupp-Förderprogramms | Sabine Jung

Mit Hilfe von Rückkehr-Förderprogrammen wie dem der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gelingt es Deutschlands Universitäten besser, auf dem internationalen Berufungsmarkt konkurrenzfähig zu sein. Jüngst wurden die von der Krupp-Stiftung geförderten Rückkehrer gefragt, wie zufrieden sie z.B. mit den Arbeitsbedingungen in Deutschland und dem deutschen Hochschulstandort insgesamt sind.