5 | Mai 2015

Nachrichten

Vier Milliarden Euro für die Fortführung der Exzellenzinitiative

Die Bundesregierung wird für die Fortsetzung der Exzellenzinitiative von 2018 an bis 2028 vier Milliarden Euro, also 400 Millionen Euro pro Jahr, zur Verfügung stellen. Der Berliner Tagesspiegel berichtet, dass nach Ansicht von Michael Kretschmer (CDU), stellvertretender Fraktionsvorsitzender für Forschung, ab 2018 in einer Linie des Programms „eher weniger Spitzenhochschulen“ unterstützt werden,

Titelthema
„Wilder Hazard“?

Das richtige Maß von Risiko und Sicherheit

Wissenschaft als Beruf | Bernhard Kempen

Sein berufliches Glück in der Wissenschaft zu suchen, war seit jeher risikoreich. Kaum eine gelungene ­wissenschaftliche Karriere ist frei von glücklichen Fügungen und hilfreichen ­Zufällen. Die Qualifikation zum Hochschullehrer bleibt ein schwer kalkulierbares Risiko. Ein Laufbahnsystem ohne Risiko wird es in der Wissenschaft wohl nicht geben können. Aber wie steht es um realistische Perspektiven?

Ein Lob der Vielfalt

Karrierewege zur Professur | Heike Schmoll

Jährlich qualifizieren sich tausende Wissenschaftler auf den Wegen der Habilitation oder der Juniorprofessur für eine unbefristete Professur. Die wenigsten von ihnen werden sie auch ­bekommen. Was muss getan werden, um die Perspektiven für die jungen Wissen­schaftler zu verbessern? Eine kommentierende Bestandsaufnahme der Konzepte aus Politik und Wissenschaft.


Wirtschaftswissenschaften

Aus dem Gleichgewicht

Über den Zustand der Wirtschaftswissenschaften | Arne Heise

Es begann mit einer Forderung der Studierenden: Mehr Pluralität der Paradigmen und Methoden in den Wirtschaftswissenschaften. Der Verfasser dieses Beitrags setzt sich mit dem Kern dieser Forderung und den Reaktionen innerhalb und außerhalb der Profession aus­einander.


Bibliotheken

Die digitale Welt und das Vergessen

Internetsuchmaschinen und Bibliotheken | Wilfried Lagler

Das Schlagwort der „Informationskompetenz“ wird heute vor allem im Zusammenhang mit dem Internet gebraucht. Das aber ist zu wenig, es muss weiter reichen. Es geht um das geduldige Suchen, Lesen, Bewerten und auch das überraschende Finden in Bibliotheken. Ein Blick in Informationswelten jenseits des Internets.