2 | Februar 2010

Nachrichten

Bachelorstudenten brechen früher ab

Finanzielle Schwierigkeiten und Leistungsprobleme sind die beiden wichtigsten Gründe für einen Studienabbruch. Das hat eine Befragung des Hochschul-Informations-Systems (HIS) ergeben. 20 Prozent der Studienabbrecher gaben an, den Anforderungen nicht gerecht zu werden, elf Prozent gaben nicht bestandene Prüfungen als Abbruchursache an. 19 Prozent begründeten ihren Studienabbruch mit finanziellen Engpässen oder …

Titelthema
Mobilität

Konkurrenz von Interessen

Internationale Mobilität in der Wissenschaft | Peter Strohschneider

Mobilität und Internationalität haben in den letzten Jahren als Kernbegriffe für gute und konkurrenzfähige Wissenschaft Karriere gemacht. Sie scheinen dabei fast zu Werten an sich geworden zu sein. Hat man dabei aber genau hingesehen? Eine Grundlagenanalyse.

Paarweise gewinnen

Dual Career Service als Recruitinginstrument | Kerstin Dübner-Gee | Selma Speith-Kölbl

Ob eine Hochschule einen hochqualifizierten Wissenschaftler aus dem In- und Ausland gewinnen und an die eigene Universität binden kann, hängt auch davon ab, inwieweit die Partner und Familien der Kandidaten zum Ortswechsel motiviert werden können. Hier leisten Dual Career Center Unterstützung. Worauf sollten sich deren Aktivitäten konzentrieren? Wie sollten sie …


Bolognareform

Vom Machtraum zum Wahrheitsraum

Die Mitschuld der Wissenschaft an der Bologna-Universität | Peter Finke

Die Reformen, die seit zehn Jahren die Hochschulen unter dem Namen „Bologna“ in Atem halten, werden von Wissenschaftlern meist unter der Perspektive der Hochschulpolitik oder der der persönlichen Betroffenheit kritisiert. Liegt aber die Ursache für die missratene Reform vielleicht tiefer? Welche Bedeutung hat das auch in der Politik verbreitete Wissenschaftsverständnis …


Forschungsmessung

Professor Stachanov geht an die Börse

Irrungen und Wirrungen im Reich der Forschungskennziffern | Ulrich Schollwöck

Kennzahlen, Statistiken, Rankinglisten und am Ende am liebsten ein marktgängiges Produkt – dieser verbreitete Blick auf die Forschung an Hochschulen trägt geradezu sowjetische Züge. Kritische Analysen und Hinweise auf neue und alte Wege zur Qualität.


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