12 | Dezember 2016

Nachrichten

Wissenschaftsrat für strukturierte Karrierewege in der Medizin

Der Wissenschaftsrat hat ein Programm zur Weiterentwicklung der universitären Medizin in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren vorgelegt. Den „Perspektiven der Universitätsmedizin“ zufolge sollen bestehende Strukturen und Rahmenbedingungen an allen universitätsmedizinischen Standorten weiterentwickelt werden,

Titelthema
Wissenschaft im Jahr 2030

Entwicklung und Prävention

Ein Ausblick auf die Medizin im Jahre 2030 | Axel Haverich

Der medizinische Fortschritt wird in den kommenden Jahren weiter rasch voranschreiten. Neue diagnostische und therapeutische Verfahren ermöglichen spezialisiertere Behandlungen. Gleichzeitig erhofft man sich über medizinische Erkenntnisse die konsequente Weiterentwicklung der Präventionsmedizin.

Auf Kosten der Anderen

Über Herausforderungen, die Ökosysteme zu erhalten | Katrin Böhning-Gaese

Ob Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Arten oder Klimawandel: Die Natur als Lebensgrundlage des Menschen ist gefährdet. Wie kann die Entwicklung aufgehalten werden? Welche Verantwortung tragen Forschung und Gesellschaft?


USA

Was hat die Wissenschaft versäumt?

Die Wahl Donald Trumps aus Sicht einer US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin | Jennifer Hochschild

Der Ausgang der US-Wahl ist Dauerthema in Diskussionen US-amerikanischer Wissenschaftler. Welche Folgen wird ein Donald Trump als Präsident der USA für die Hochschulen haben? Wie ist es zu dem Wahlergebnis gekommen und was müssen Forscher daraus lernen?


Akkreditierung

Akkreditierung: Rechtswidrig, zu teuer, fraglicher Nutzen

Ergebnisse einer Umfrage | Hubert Detmer | Johanna Böcker

Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Entscheidung vom 17. Februar 2016 (1 BvL 8/10) die derzeitige Akkreditierungspraxis für verfassungswidrig erklärt. Unmittelbar ist der nordrhein-westfälische Gesetzgeber aufgefordert, längstens bis zum 31. Dezember 2017 ein verfassungskonformes System zu normieren, wenn er denn an der externen Akkreditierung festhalten will. Dies gilt letztlich aber auch für alle anderen Bundesländer.