10 | Oktober 2016

Nachrichten

BMBF stärkt Open Access

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine umfassende Open Access-Strategie auf den Weg gebracht. Die neuen Maßnahmen sollen laut Ministerium dazu beitragen, dass Open Access sich als Standardmodell des wissenschaftlichen Publizierens in Deutschland etabliere. Laut Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sei es wichtig, die Ergebnisse von Forschung, die

Titelthema
Berufungen

Janusköpfig

Berufungsverfahren und -verhandlungen in Praxis und Recht | Hubert Detmer

„Short List“ und „Fast Track“, Konkurrentenstreit, graue Verhandlungen und Zielvereinbarungen: Die Berufung von Professorinnen und Professoren in Deutschland findet in einem zunehmend wettbewerblich orientierten Recruitingverfahren statt – mit all den damit verbundenen Vor- und Nachteilen.

Zentral gesteuert

Berufungen an der ETH Zürich | Birgit Kessler

Das Berufungssystem der ETH Zürich will dem Anspruch der Universität folgen, dass ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Spitzenleistungen in Lehre und Forschung bringen. Welche Strategien werden dabei verfolgt, um im Wettbewerb um die besten Köpfe zu bestehen?


Open Access

Neue Marktkonzentration?

Eine Analyse der Open-Access-Kosten in Deutschland | Najko Jahn | Marco Tullney

In den vergangenen Monaten kündigten einzelne Universitäten den Bezug wissenschaftlicher Zeitschriften großer Wissenschaftsverlage wegen zu stark gestiegener Preise. Open Access wurde als günstige Alternative beschrieben, die die Marktmacht der großen Wissenschaftsverlage durchbrechen sollte. Eine aktuelle Studie in Deutschland zu den Open Access-Publikationsgebühren bringt ernüchternde Ergebnisse.


Türkei

Gleichschaltung türkischer Universitäten

Flucht aus der Türkei | Kader Konuk

Abgehört, zensiert, verhaftet: Türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können seit dem Putschversuch im Juli 2016 jederzeit unter die Säuberungsaktionen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan geraten. Nicht nur für sie hat dies schwerwiegende Folgen.