05 | Mai 2009 Artikel versenden Artikel drucken

Wie führe ich erfolgreich Berufungsverhandlungen? (F&L 3/06, S. 159)

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Konkurrenzdrucks in einer immer stärker ausdifferenzierten Hochschullandschaft ist neben dem Wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen die Entwicklung eigener Konzeptionen und Strategien notwendiger denn je, um die Lebensentscheidung „Berufung“ optimal zu gestalten. Um die Verhandlungssituation zu verbessern, sollte ein paßgenaues Konzeptionspapier entwickelt werden, aus dem sich die geplanten Schwerpunkte der Professur in Forschung und Lehre ergeben. Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich insbesondere, die persönliche Berufungssituation zu analysieren und eine zielorientierte und umfassende Verhandlungsstrategie zu entwickeln. Maßgeblich ist insoweit vor allem die konkrete Berufungssituation (Erstberufung, Mehrfachrufe, Industrieberufung und Berufung aus dem Ausland bzw. Chefarztberufung) sowie das Gewinnungs- bzw. Bleibeinteresse der jeweiligen Hochschule. Neben einer erfolgversprechenden Argumentationsführung ist darüber hinaus auch die Kenntnis der lokalen Bedingungen in der Universität im Rahmen der Verhandlungen besonders wichtig. Nicht zuletzt sollte der zu Berufende sich mit der Grundstruktur der W-Besoldung vertraut machen und mit realistischen Besoldungsvorstellungen in die Verhandlungen gehen. Wichtige Informationen zur W-Besoldung finden Sie im W-Portal des Deutschen Hochschulverbandes (www.hochschulverband.de). Darüber hinaus können Wissenschaftler im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im DHV ohne zusätzliches Entgelt eine konkrete Einzelfallberatung in Anspruch nehmen. Vertiefende Informationen werden vom DHV in den Seminaren „Die W-Besoldung“ sowie im „Einzelcoaching“ (www.karriere-und-berufung.de) vermittelt. Juliane Koch


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