Forschung & Lehre

Was ist bei der Präsentation im Probevortrag zu beachten? (F&L 2/06, S. 95)

05 | Mai 2009

1. Übung macht den Meister! Proben Sie Ihren Vortrag mehrfach. Halten Sie Ihren Vortrag insbesondere vor Ihnen wohlgesonnenen Personen, die auch vor Kritik nicht zurückscheuen. Zur Kontrolle der eigenen Gestik und Mimik empfiehlt sich der Vortrag vor einem Spiegel. 2. Beachten Sie die Zeitvorgabe der Berufungskommission! Im Regelfall wird Ihnen ein Zeitlimit von rund 30 Minuten vorgegeben werden. Nichts wirkt unprofessioneller als dieses zu überschreiten. Einige Kommissionen sind zwischenzeitlich sogar dazu übergegangen, den Probevortrag nach Ablauf der vorgegebenen Zeit abzubrechen. 3. Bereiten Sie Ihr Thema anschaulich und dem Auditorium entsprechend vor! Obwohl der Probevortrag als wissenschaftlicher Vortrag über ein bestimmtes Thema zu konzipieren ist, sollten Sie definitiv davon ausgehen, daß nicht alle Zuhörer Ihrem Thema in vollem Umfang folgen können. Schneiden Sie Ihren Vortrag auf ein heterogenes Auditorium zu. 4. Machen Sie sich mit den elementaren Präsentationstechniken vertraut! Wenn Sie PowerPoint-Grafiken oder ähnliches verwenden, achten Sie auf eine sinnvolle Gestaltung der Folien und überfrachten Sie diese nicht mit Inhalten. 5. Halten Sie Kontakt zu Ihren Zuhörern! Sprechen Sie zu Ihren Zuhörern und nicht zu sich selbst und halten Sie Blickkontakt. Vermeiden Sie dabei aber zu flüchtige und wechselnde Augenkontakte. Dies erzeugt lediglich einen gehetzten und unsicheren Eindruck. Dirk Böhmann

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