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06 | Juni 2016 Artikel versenden Artikel drucken

Junge Akademie schlägt Bundesprofessur vor

Die Junge Akademie hat die Einführung einer Bundesprofessur vorgeschlagen. Diese soll erfolgreichen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine unbefristete Möglichkeit zur selbstständigen Forschung und Lehre an einer Universität ihrer Wahl ermöglichen und langfristig aus Bundesmitteln finanziert werden. Im Zentrum des Konzepts stehe eine direkte Förderung von Wissenschaftlern an Universitäten. Die Bundesprofessur solle einen Einstieg in eine unbefristete wissenschaftliche Karriere in Form einer W3-äquivalenten Professur bieten. Sie vereine Perspektive und Flexibilität durch eine unbefristete Laufzeit und freie Ortswahl und biete so auch die einmalige Chance zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft. Das Konzept der Bundesprofessur knüpft laut Akademie-Mitteilung an bestehende Förderformate für junge Wissenschaftler (bspw. Juniorprofessur und Emmy-Noether-Gruppe) an und führt sie nachhaltig weiter. Im Gegensatz zum Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses richte sich die Bundesprofessur an bereits berufungsfähige Personen und soll dauerhaft vom Bund getragen werden.

„Mit unserem Konzept wollen wir auch das Ungleichgewicht zwischen einem personenstarken Mittel-bau und einer vergleichsweise kleinen Professorenschaft mindern“, betont eine der Autorinnen des Papiers.


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