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03 | März 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Gastdoktoranden: US-Amerikaner im Vorteil

Deutsche Professorinnen und Professoren lassen sich laut einer aktuellen Studie bei der Auswahl von Gastdoktoranden stark von deren Herkunft leiten. Ein Forscher-Team hatte 399 deutschen Soziologie-Professorinnen und -Professoren fiktive Bewerbungen für eine Stelle als Gastdoktorand vorgelegt. Die Studie zeigt: US-amerikanische Bewerberinnen und Bewerber seien klar im Vorteil; vor allem, wenn sie von einer angesehenen Universität kommen. Die Qualität eines Instituts werde dabei nicht beachtet. Auch die individuellen Kenntnisse eines Nachwuchswissenschaftlers rückten in den Hintergrund. Bewerberinnen und Bewerber aus den USA (47 Prozent) – vor allem jene von der Yale-Universität (51 Prozent) – erhielten laut Studie deutlich mehr positive Antworten als etwa jene der Universität Singapur (30 Prozent). Dabei hat das asiatische Institut laut Studie eine höhere Bewertung in internationalen Forschungsrankings als die US-amerikanischen Universitäten aus der Studie.


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