03 | März 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Studienwahl: Zwei deutsche Städte unter den attraktivsten Studienzielen

Berlin und München schaffen es unter die Top-10 der besten Studienziele für internationale Studierende. Berlin liegt auf Platz 5, München auf Platz 9 des Hochschulrankings „QS Best Student Cities“ 2017, das die weltweit agierende Firma QS einmal im Jahr erhebt. Sie untersucht darin Städte mit Blick auf sechs Kriterien: Qualität der Universitäten, Zusammensetzung der Studierenden, Ruf der Stadt, Interesse von Arbeitgebern, Erschwinglichkeit und Meinung von Studierenden. Beide deutschen Städte konnten mit ihrem Ruf, dem Interesse von Arbeitgebern und besonders Berlin mit seiner Beliebtheit unter Studierenden punkten. Auch sind beide Städte für internationale Studierende vergleichbar erschwinglich. Die kanadische Millionenstadt Montreal belegt Platz 1 des diesjährigen Rankings. Sie konnte als „bilinguale, studierendenorientierte und inklusive Kulturhauptstadt“ überzeugen. Paris und London folgen auf Platz 2 und 3. Beide erreichten Spitzenwerte mit ihrer Fülle an weltweit als exzellent wahrgenommenen Universitäten. Zum ersten Mal seit vier Jahren verfehlte Paris dennoch die Spitze des Rankings. Dafür sorgten vor allem die von QS trotz niedriger Studiengebühren als zu hoch ermittelten Lebenshaltungskosten. Einen noch stärkeren Dämpfer verliehen sie dem drittplatzierten London, das zusätzlich hohe Studiengebühren erhebt. Darüber konnte auch der Fall des englischen Pound als Folge des Brexit-Votums nicht hinweghelfen. Stattdessen könnte es London weiter zurückwerfen.


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