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06 | Juni 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Expertengremium drängt auf bessere digitale Bildung

In seinem Gutachten „Bildung 2030 – veränderte Welt. Fragen an die Bildungspolitik“ fordert der Aktionsrat Bildung die Politik ebenso wie Bildungsinstitutionen, Wirtschaft und Gesellschaft auf, dem „erheblichen Nachholbedarf“ in der digitalen Bildung nachzukommen. Sie sei eng mit dem wirtschaftlichen Erfolg verbunden und daher sei es wichtig, sie „in allen Lebensphasen zu stärken und in der Fläche gezielt voranzutreiben“. Dies gelte für Schulen, Universitäten und Fortbildungseinrichtungen. Mit einem Austausch des Schulbuchs gegen eine pdf-Datei sei es dabei nicht getan. Stattdessen bedürfe es neuer pädagogisch-didaktischer Ansätze. Um diese erfolgreich einzusetzen, seien flächendeckende Hochgeschwindigkeitsnetze unerlässlich.

Das politisch unabhängige Gremium besteht aus zehn renommierten Bildungsforscherinnen und -forschern. Der Vorsitzende ist Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg.


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