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06 | Juni 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Kempen: Austrittsverhandlungen wissenschaftsfreundlich führen

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat an die politisch Verantwortlichen appelliert, die nunmehr beginnenden Austrittsverhandlungen der Briten aus der Europäischen Union wissenschaftsfreundlich zu führen. Dazu gehöre insbesondere die Sicherung der Reise- und Visafreiheit von Wissenschaftlern und Studierenden.

„Das britische Votum für den Ausstieg aus der EU hat unter den Wissenschaftlern sowie Studierenden grenzüberschreitend zu Verunsicherung geführt“, sagte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. „Angesichts der engen Vernetzung britischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Kolleginnen und Kollegen aus den Mitgliedstaaten der EU, insbesondere auch aus Deutschland, ist es im Interesse der europäischen Wissenschaft und sowohl für die EU als auch Großbritannien sinnvoll, den bislang florierenden Austausch unvermindert und möglichst ohne allzu große Reibungsverluste fortzuführen.“ Ohne eine weitere enge Zusammenarbeit Großbritanniens mit dem europäischen Hochschul- und Forschungsraum werde Europa als Ganzes verlieren und es noch schwerer werden, sich im Wettbewerb mit anderen Wissenschaftsregionen wie Nordamerika und Ost- wie Südostasien zu behaupten.


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