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06 | Juni 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Hochschulausgaben erreichen Allzeithoch

Die Hochschulen haben im Jahr 2015 insgesamt rund 50 Milliarden Euro ausgegeben. Damit liegen sie auf einem Allzeithoch und 3,7 Prozent über dem Jahr 2014. Universitäten inklusive der Medizinischen Einrichtungen sowie des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften machten zusammen 42,9 Milliarden Euro aus. Auf den medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Fachbereich entfielen alleine 22,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Personalausgaben als größter Posten an den Hochschulen umfassten insgesamt 28,9 Milliarden Euro. Der Sachaufwand lag bei 16,8 Milliarden Euro und die Investitionen bei 4,4 Milliarden Euro. Mit zehn Prozent gab es hier verglichen zu Personal- (plus 3,6 Prozent) und Sachkosten (plus 3,1 Prozent) den größten Zuwachs zum Vorjahr.

Den Ausgaben standen ebenfalls höhere Einnahmen gegenüber, die meisten mit 17,2 Milliarden Euro aus wirtschaftlichen Tätigkeiten und Vermögen (plus 5,3 Prozent). 90 Prozent machten dabei die Entgelte an medizinischen Einrichtungen für die Krankenbehandlung aus. Drittmittel wurden in einer Höhe von 7,4 Milliarden Euro eingeworben (plus 1,5 Prozent) mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2,5 Milliarden Euro), dem Bund (1,9 Milliarden Euro) und der gewerblichen Wirtschaft (1,4 Milliarden Euro) als größten Mittelgebern.


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