Central European University
07 | Juli 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Auf den Punkt gebracht

Die Verteidigung der akademischen Freiheit im Zeitalter des Populismus | Michael Ignatieff

Der Zentraleuropäischen Universität (CEU) droht durch ein neues ungarisches Hochschulgesetz die Schließung. Ihr Präsident sprach vor den Absolventen der Hertie School of Governance über die internationale Bedrohung der Wissenschaftsfreiheit und die Möglichkeiten von Wissenschaftlern, diese Entwicklung aufzuhalten. Seine Rede im Wortlaut.

Ich bin Präsident der Zentraleuropäischen Universität (CEU), die momentan schwer unter Beschuss steht. Sie liegt in Budapest und da der ungarische Staat ein neues Gesetz verabschiedet hat, mit dem er sie zur Schließung zwingen könnte, kämpft sie um ihr Überleben.

Die Schlacht um die CEU ist weltweit bekannt geworden. Über 650 Kollegen von anderen Universitäten und Berufsverbänden wehren sich gegen den juristischen Angriff des ungarischen Staates auf unsere Universität. In Budapest sind schon etwa 80.000 Menschen für uns auf die Straße gegangen. 24 Nobelpreisträger haben sich mit ihrem guten Namen für unser Überleben eingesetzt. Am 22. Juni wird einer von ihnen, Mario Vargas Llosa, gemeinsam mit uns in Budapest an einer Konferenz über die globale Gefährdung der akademischen Freiheit teilnehmen.

Wir bei der CEU wissen, dass wir nicht die einzige Universität sind, die versucht, sich gegen staatliche Angriffe zu wehren. So werden auch überall in der Türkei Universitäten geschlossen und Professoren entlassen. Und auch unsere europäische Schwesteruniversität in Sankt Petersburg kämpft gegen wiederholte Versuche, sie zum Aufgeben zu zwingen.

Dies sind Beispiele, wie Universitäten von außen bedroht werden. Aber auch innerhalb ihrer selbst gibt es Probleme.

Am Middlebury-College im US-Bundesstaat Vermont wurde der konservative Schriftsteller Charles Murray neulich von einer Menschenmenge niedergebrüllt, die ihn am Reden hindern wollte. Und in Oregon wurde ein Professor schikaniert, weil er sich weigerte, an einem Protest gegen Rassismus teilzunehmen. Auch Europa ist nicht immun: In Berlin und Dresden wurden Professoren wegen ihrer konservativen Ansichten belästigt. Andere gerieten ins Visier, weil sie versucht hatten, die Gründe für die Anziehungskraft der radikalen Rechten zu erklären.

Die Menschen, die für diese Zwischenfälle verantwortlich sind, unterscheiden nicht zwischen Kritik und Belästigung. Aber eine solche Selbstgerechtigkeit, insbesondere wenn sie sich hinter der Sprache von Sexismusfeindlichkeit, Antimilitarismus und Antirassismus versteckt, ist ein Hindernis für ehrliche Selbstreflexion. Heute, so scheint es, sind diejenigen, die von der Freiheit am meisten profitieren, oft auch diejenigen, die sie am meisten beschädigen.

Um die doppelte Bedrohung der heutigen akademischen Freiheit von innen und von außen verstehen zu können, ist es am besten, diese Kontroversen hinter sich zu lassen und zu den Grundprinzipien zurückzukehren: Was ist akademische Freiheit überhaupt?

Die privilegierte Minderheit

Wir müssen ehrlich sein. Außerhalb der universitären Seminarräume, Forschungslabore und Bibliotheken halten viele Menschen die akademische Freiheit für ein Privileg – und zwar für ein zweifelhaftes. Also sollten wir als erstes die Frage der Privilegien untersuchen.

Diejenigen von uns, die glücklich genug sind, in Universitäten zu arbeiten, wissen, wie privilegiert wir sind. Aber dabei gibt es einen Haken: Unsere Gehälter werden – beispielsweise über Steuergelder oder über Studiengebühren – von Bürgern bezahlt, die vielleicht noch nicht einmal die Schule beendet haben und schon gar nicht auf der Universität gewesen sind. Wir müssen in der Lage sein, uns ihnen gegenüber zu rechtfertigen. Unsere Türen müssen für die Öffentlichkeit immer offen stehen. Wir müssen unsere Forschungen so mitteilen, dass sie verstanden werden. Und wir müssen Barrieren abbauen, die unsere Mitbürger daran hindern, mit uns gemeinsam zu lernen. Wenn wir Privilegien haben – was definitiv der Fall ist – haben wir gleichzeitig auch Verantwortlichkeiten, die wir gewissenhaft erfüllen müssen.

Das wahrscheinlich auffälligste Privileg, das diskutiert – und verteidigt – werden muss, sind die lebenslangen, unkündbaren Arbeitsverträge. Fragt man Menschen auf der Straße, was akademische Freiheit ist, werden einige sicher sagen: Das bedeutet, dass Professoren einen lebenslangen Arbeitsplatz ohne Kündigungsrisiko haben. In einer Welt der alles durchdringenden wirtschaftlichen Unsicherheit sind solche sicheren Jobs schwer zu rechtfertigen.

Und trotzdem gibt es einen wichtigen und überzeugenden Grund für diese ziemlich einmalige Form der Sicherheit: Durch die Unkündbarkeit wird das Recht der Professoren geschützt, unpopuläre Forschung zu betreiben und unpopuläre Ansichten zu vertreten. Gemeinsam mit der freien Presse oder der unabhängigen Justiz ist dies in einer freien Gesellschaft eines der Bollwerke des Minderheitenschutzes.

Wie alle Privilegien kann natürlich auch die akademische Unkündbarkeit missbraucht werden: Die von ihr profitieren, haben vielleicht ein gutes Buch geschrieben und gehen dann für den Rest ihres Lebens in den intellektuellen Tiefschlaf. Aber andere wiederum nutzen ihre sichere Arbeitsstelle, um die Lehre voranzutreiben und die Grundlage des menschlichen Wissens zu erweitern. Und auf diejenigen, die ihre Unkündbarkeit zum Wohle aller nutzen, sollten wir stolz sein – und streng darauf achten, dass dieses Privileg nur denen von uns zuteil wird, die es auch verdienen.

Die Unkündbarkeit ist nicht der einzige unbeliebte Aspekt des universitären Lebens. Akademische Freiheit wird allgemein als eine Art Freibrief für selbst erklärte Experten betrachtet, im Radio, im Fernsehen und in den sozialen Medien jede Menge Unsinn zu erzählen. Als jemand, der einmal als „öffentlicher Intellektueller“ bezeichnet wurde, muss ich gestehen, dass auch meine Faulheit oder Eitelkeit manchmal mit mir durchgegangen ist und ich mir erlaubt habe, über Themen zu schwadronieren, von denen ich keine wirkliche Ahnung hatte. Die Moral dieser Geschichte ist einfach: Bleib bei dem, was du weißt. Andernfalls sorgen selbst ernannte „Experten“ dafür, dass das Expertentum pauschal einen schlechten Ruf bekommt.

»Ohne die Expertise, die aus akademischem Wissen stammt,
könnten unsere Gesellschaften nicht funktionieren.«

Die Menschen gegen die Professoren

Die Abneigung gegenüber „Experten“ und die Ablehnung des „Establishment“ ist ein zentraler Bestandteil der Politik von Populisten. Die so genannte ehrliche und praktische Mehrheit, die kein Blatt vor den Mund nimmt, wird gegen die angeblich selbstgefälligen, herablassenden und privilegierten Bewohner des Elfenbeinturms aufgehetzt.

Die Wahrheit ist aber, dass Populismus eine Politik der bösen Absichten ist. Ohne die Expertise, die aus akademischem Wissen stammt, könnten unsere Gesellschaften nicht funktionieren. Sind die populistischen Politiker, die mit der Verunglimpfung von Experten Wählerstimmen gewinnen, einmal an der Macht, sind auch sie auf die Ratschläge eben dieser Experten angewiesen. Jede vernünftige Regierung braucht wissenschaftliche Berater.

Aber zur Verteidigung des akademischen Expertentums reicht es nicht aus, den Sinn unserer elitären Privilegien zu erklären. Noch problematischer ist, dass die Allgemeinheit die Verbindung zwischen akademischer Freiheit und der Freiheit der Bürger nicht mehr kennt. Diejenigen, die zustimmen würden, dass „akademische Freiheit auch meine Freiheit ist“, sind in der Minderheit.

Wenn wir an Universitäten glauben, sie trotz all ihrer Fehler lieben und wertschätzen, was sie uns gelehrt haben, müssen wir stolz verkünden, dass unsere Freiheit kein Privileg ist, sondern ein Recht, das wir uns dadurch verdienen, dass wir unsere Gesellschaften mit Wahrheit und Wissen versorgen. Um aber die nötige demokratische Unterstützung wieder zu erlangen, dürfen wir uns als Universitätsmitarbeiter nicht hinter stillem Komplizentum verstecken, wenn einer von uns so tut, als sei er ein „Experte“, sondern müssen wir auf Kritik von außen ehrlich antworten.

Ebenso darf der akademische Diskurs nicht völlig in einer Fachsprache stattfinden. Sogar in hervorragenden Universitäten habe ich an zu vielen Seminaren teilgenommen, die zu Sprachinseln verkommen waren, innerhalb derer ein paar Eingeweihte obskure Rituale der Selbstbeweihräucherung feierten, anstatt sich auf ehrliche Weise mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen. Also ja, die Welt da draußen hat oft recht: Manche Akademiker ziehen den Ruf der akademischen Freiheit in den Schmutz.

Aber genau so wahr ist es, dass die wirklichen Gelehrten, die ich mein ganzes Leben lang verehrt habe – geistige Riesen wie Isaiah Berlin, Albert Hirschman, David Landes oder Judith Shklar, um nur vier von ihnen zu nennen – die Gabe großer Klarheit hatten. Ihre Arbeit war Ausdruck einer moralischen Verpflichtung gegenüber der Wahrheit und der Gesellschaft: Wenn es um die Probleme ihrer Mitbürger ging, waren sie immer bereit zu helfen. Dies sind unsere großen Geister – zutiefst gebildete Männer und Frauen, deren Umgang mit der akademischen Freiheit uns allen ein Vorbild sein sollte.

Die Schlacht um Budapest

Zu den Bedrohungen von innen wurde jetzt genug gesagt. Ich habe sie zuerst erwähnt, da die akademische Freiheit Gefahr läuft, durch die Hände ihrer eigenen privilegierten Nutznießer erwürgt zu werden – wenn wir nicht die Besten unter uns verteidigen und die Schlimmsten kritisieren, wenn wir unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitbürgern nicht nachkommen und wenn wir unsere Unabhängigkeit gegenüber der politischen Korrektheit mit ihrem Anpassungszwang nicht bewahren können.

Aber die Gefahren von außen sind nicht weniger ernst. Ich will unser „kleines lokales Problem“ in Budapest, wie es die Briten vielleicht ausdrücken würden, nicht überstrapazieren. Zwischen der ungarischen Regierung und dem Gouverneursbüro des Staates New York, wo die CEU-Abschlüsse erteilt werden, wird gerade verhandelt. Diesen Verhandlungen wünsche ich viel Erfolg, damit meine Kollegen und ich unser tägliches – und, wie mir jetzt scheint, gesegnetes – Leben im Rahmen eines normalen akademischen Lehrinstituts fortsetzen können.

Je weniger also öffentlich über unseren Kampf gegen die ungarische Regierung gesagt wird, desto besser. Aber ich kann darüber nachdenken, was ich aus dieser Episode über das Verhältnis der Freiheit der Universitäten zur Freiheit der Demokratie gelernt habe.

»Akademische Freiheit umfasst auch das kollektive Recht
der universitären Gemeinschaft, sich selbst zu regieren.«

Wenn wir unter akademischer Freiheit nur die privaten Privilegien einzelner Mitglieder einer elitären Kaste verstehen, fassen wir den Begriff viel zu eng. Akademische Freiheit umfasst auch das kollektive Recht der universitären Gemeinschaft, sich selbst zu regieren, um der Gesamtgesellschaft am besten dienen zu können. Wir haben der Bedeutung der akademischen Freiheit für Individuen so viel Aufmerksamkeit gegeben, dass wir ihre Auswirkungen auf die gesellschaftliche Organisation vernachlässigt haben. Aber diese Auswirkungen sind von entscheidender Bedeutung: Wenn Lehrinstitute ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht gegen äußere Kräfte verteidigen können, können sie auch die individuellen Rechte ihrer Mitglieder nicht verteidigen.

Was die CEU betrifft, haben wir gezeigt, dass ein gängiges Klischee über Freiheit tatsächlich wahr ist: Sie ist so viel wert, wie wir dafür zu bezahlen bereit sind. Wer für seine Freiheit nicht kämpft, wird sie verlieren.

Aber ich muss betonen, dass wir dies konnten, weil uns eine private Stiftung die nötigen Ressourcen verschafft hat. Die akademischen Institute in der Türkei und in Russland haben dieses Glück leider nicht.

Diese finanzielle Unterstützung stammt von einem einzelnen Philanthropen: George Soros. Niemand anders hat mehr für Ungarn getan, und niemand anders wurde auf unfairere Weise verleumdet. Im Kampf um die CEU in Budapest hat Soros die akademische Freiheit weitaus stärker respektiert als die ungarische Regierung.

Gefahr von privater Seite

Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass der externe Druck auf Universitäten nicht nur von staatlicher Seite kommt. Keine akademische Einrichtung ist frei, wenn sie von ihren Finanziers kontrolliert wird. Keine Einrichtung wird die behördliche Genehmigung erhalten, die die CEU bekommen hat – sowohl durch den Staat New York als auch durch die Middle-States-Commission für Höhere Ausbildung der USA – wenn sie nicht zeigen kann, dass sie von ihren Geldgebern völlig unabhängig ist.

Also setzt die akademische Freiheit der CEU – und diejenige aller anderen akademischen Institutionen – sowohl die Freiheit vom Staat als auch die Freiheit von jeglichen Privatinteressen voraus. Keine dieser Freiheiten ist unbegrenzt. Zu allen Rechten müssen auch Verpflichtungen gehören. Gegenüber den privaten Interessen akzeptiert die Universität eine treuhänderische Verantwortung für die Verwendung der Ressourcen. Sie verpflichtet sich, finanzielle und sonstige Mittel ausschließlich zum Zweck der Forschung und Lehre einzusetzen. Gegenüber dem Staat sind die Universitäten verpflichtet, die Gesetze zu befolgen – auch wenn sie die Freiheit haben, sie zu kritisieren und in Frage zu stellen.

Nach der Schlacht um die CEU bin ich überzeugter als je zuvor, dass finanzielle Unabhängigkeit eine entscheidende Voraussetzung für akademische Freiheit ist. Also sollten Universitäten, die ausschließlich von öffentlicher Förderung abhängen, ihre Unterstützerbasis ausweiten. Akademische Freiheit ist immer sicherer, wenn sie auf mehreren Säulen ruht.

Um die akademische Freiheit erfolgreich zu verteidigen, müssen die Universitäten ihre Verbindungen zur Gesamtgesellschaft ausweiten. Zweifellos gibt es beim Kontakt zwischen Universitäten und dem privaten Sektor sowohl Möglichkeiten als auch Gefahren. Aber im Allgemeinen ist es für unsere Studenten sehr gut, wenn wir für Partnerschaften mit Privatunternehmen offen sind. Wir können gemeinsam Wissen schaffen, die Einkünfte aus Patenten miteinander teilen und Studenten bestmöglich auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz vorbereiten.

Aber in jedem Vertrag, den wir mit dem privaten Sektor eingehen, müssen die Integrität unserer Forschungsprogramme, unsere Lehrpläne und unsere Einstellungskriterien berücksichtigt werden. Universitäten sind keine Unternehmen: Wir sind selbstbestimmte gemeinnützige Institutionen mit Zielen, die sich von denen der Konzerne deutlich unterscheiden. Wenn beide Seiten die Regeln kennen, können auch beide Seiten vom Wissen profitieren, das wir gemeinsam schaffen.

Ziel autoritärer Populisten

Letztlich hängt die akademische Freiheit von der Gesundheit der demokratischen Institutionen ab. Wenn die Demokratien schwach sind und mehrheitsorientierte Populisten die Kontrollmechanismen aushebeln, die Pressefreiheit gefährden und die juristische Unabhängigkeit untergraben, sind die Universitäten besonders gefährdet. Genau dies ist in Ungarn geschehen.

Um zu überleben, müssen Universitäten alles tun, um die demokratischen Institutionen, unter deren Schutz sie stehen, zu stärken. Sie müssen sich aktiv um die Solidarität ihrer Gesellschaften bemühen und sie sich verdienen. Darin liegt letztlich die Garantie für ihre Freiheit.

Immerhin ist die Demokratie viel mehr als ihre Strukturen. All ihre Institutionen wie das Mehrheitsprinzip, die Minderheitenrechte, die Kontrollmechanismen und das unabhängige Rechtswesen werden durch das edle Ideal der Selbstverwaltung bestimmt – durch die Idee freier Gemeinschaften, die ihre Ziele selbst aufstellen, sich durch Konsens Regeln geben und sich um den Schutz und das Wohlergehen ihrer Mitglieder kümmern.

Dieses Ideal entstand in Europa erstmals an den mittelalterlichen Universitäten von Bologna, Salamanca, Oxford, Cambridge und der Sorbonne, ebenso wie an den großen osteuropäischen Universitäten der frühen Moderne: der Charles-Universität in Prag, der Jagiellonian-Universität in Krakau und der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Sie alle wurden vor Jahrhunderten gegründet und sind immer noch selbstverwaltete Institutionen. Sie vertreten das Ideal der Eigenständigkeit, das für den Glauben an die Demokratie von zentraler Bedeutung ist.

Der Kampf um die akademische Freiheit ist nie vorbei: Wir müssen sie gegen unsere inneren und äußeren Feinde verteidigen. An beiden Fronten hängt unser Erfolg letztlich davon ab, ob wir unsere Mitbürger davon überzeugen können, dass wir diesen Kampf nicht nur für uns selbst führen, sondern auch für sie.

Aus dem Englischen von Harald Eckhoff

Copyright: Project Syndicate, 2017.
www.project-syndicate.org

 

A U T O R

Professor Michael Ignatieff, ehemaliger Vorsitzender der Liberalen Partei Kanadas, ist Präsident und Rektor der Zentraleuropäischen Universität (CEU) in Ungarn. Foto: © Himsel/Hertie School of Governance


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