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07 | Juli 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Britische Studierende kritisieren Höhe der Studiengebühren

Rund ein Drittel der britischen Studierenden finden die Qualität ihrer Lehrveranstaltungen schlecht oder sehr schlecht im Verhältnis zur Höhe der verlangten Studiengebühren. Der Anteil der unzufriedenen Studierenden hat sich damit verdoppelt: Vor der Erhöhung der Studiengebühren auf 9.000 britische Pfund im Jahr 2012 waren es noch 18 Prozent gewesen. Das berichtete der „Guardian“ mit Verweis auf die jährlich erhobene Umfrage der britischen Think Tanks „Higher Education Policy Institute“ (Hepi) und „Higher Education Academy“.

Unzufriedener sind Studierende mit einem anderen ethnischen Hintergrund als dem britischen. Zum Beispiel finden nur 24 Prozent der asiatischen und 33 Prozent der dunkelhäutigen Studierenden, dass die Lehre die Höhe der Studiengebühren rechtfertigt.

Drei Viertel aller insgesamt befragten Studierenden sind gegen die beschlossene weitere Anhebung der Studiengebühren auf 9 250 Pfund pro Jahr.


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