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07 | Juli 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Tenure-Track-Programm: Ein Viertel der Universitäten nimmt nicht teil

Nur 77 von 136 antragsberechtigten Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen haben eine Förderung durch das Tenure-Track-Programm beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beantragt. Das entspricht 55 Prozent. Unter den Universitäten waren es 65 von 84 und damit 65 Prozent. Das teilte das Ministerium Forschung & Lehre auf Nachfrage mit. Wie sich die Anträge auf die einzelnen Bundesländer verteilen, wollte das Ministerium unter Berufung auf das „laufende Verfahren“ nicht bekanntgeben. Antragsberechtigt für das „Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ waren laut BMBF Universitäten und die ihnen gleichgestellten Hochschulen der Länder, „die mit den einzelnen Ländern zuvor abgestimmt worden waren“. Mit dem Tenure-Track-Programm will der Bund ab diesem Jahr mit einer Milliarde Euro die Schaffung von 1.000 zusätzlichen Tenure-Track-Professuren fördern. Das Programm sieht zwei Bewilligungsrunden vor (2017 und 2019). Bis 2032 sollen alle Professuren stehen. Das Programm soll die Karrierechancen von Nachwuchswissenschaftlern transparenter und planbarer machen.


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