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07 | Juli 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Einstiegsgehalt: Master lohnt sich

Hochschulabsolventen starten im Schnitt mit einem Jahreseinkommen von 43.500 Euro brutto in ihr Berufsleben. Dabei verdienen Berufsanfänger mit einem Universitätsabschluss im Schnitt sechs Prozent mehr als ihre Mitstreiter mit einem Abschluss von einer privaten Hochschule. Die Einstiegsgehälter gehen um knapp 17.000 Euro brutto pro Jahr auseinander. Während Absolventen im Fach Medizin im Schnitt 50.170 Euro brutto verdienen, sind es in den Geschichts- und Kulturwissenschaften nur 33.188 Euro brutto. Das ergab der Gehaltsreport für Absolventen 2017 des Stellenportals StepStone. Ebenfalls hohe Gehaltsaussichten haben demnach Wirtschaftsingenieurwissenschaftler (48.238 Euro brutto), Naturwissenschaftler (48.071 Euro brutto) und Ingenieurwissenschaftler (47.022 Euro brutto). Die höchsten Einstiegsgehälter bietet ihnen mit 52.311 Euro brutto die chemische und erdölverarbeitende Industrie. Auch kommt es auf die Unternehmensgröße an. In Betrieben mit weniger als 500 Mitarbeitern verdienen Absolventen in der Berufsgruppe Naturwissenschaften und Forschung 42.620 Euro brutto, in Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern 52.100 Euro brutto. Ein Master zahlt sich für Absolventen aus: Im Schnitt verdienen sie neun Prozent mehr als Bachelorabsolventen. Am größten ist der Unterschied im Bereich Bildung und Soziales (plus 15 Prozent) und im Finanz- und Rechnungswesen (plus 13 Prozent). Weniger relevant ist der höhere Abschluss in der IT-Branche (plus 5 Prozent). Ob einzelne Absolventen zum Beispiel schlicht besser verhandelt haben, hat die Studie nicht erfasst.


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