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07 | Juli 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Der Durchschnittsstudent hat 918 Euro im Monat

Studierende in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt, verfügen über 918 Euro im Monat und wohnen am häufigsten in einer Wohngemeinschaft. Das geht aus der 21. Sozialerhebung hervor, die das Deutsche Studentenwerk gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt hat. Gefördert wurde die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Sommer 2016 wurden 400.000 Studierende zur Teilnahme aufgefordert. Die Beteiligung war mit mehr als 60.000 zurückgesandten Umfragebögen so hoch wie noch nie – an der letzten Befragung 2012 nahmen rund 16.000 Studierende teil.

Ausgewählte Ergebnisse der Befragung:

  • 92 Prozent der Studierenden studieren in Vollzeit und 86 Prozent bekommen finanzielle Unterstützung von ihren Eltern, im Schnitt 541 Euro monatlich. 61 Prozent sind erwerbstätig und verdienen damit durchschnittlich 384 Euro pro Monat;
  • Studentinnen sind am häufigsten in den Kulturwissenschaften eingeschrieben (25 Prozent), Studenten hingegen in den Ingenieurwissenschaften (31 Prozent);
  • 86 Prozent der Studierenden werden finanziell von ihren Eltern unterstützt, im Schnitt mit 541 Euro pro Monat;
  • 18 Prozent der Studierenden erhalten BAföG, durchschnittlich 435 Euro im Monat; 79 Prozent der Geförderten geben an, ohne BAföG nicht studieren zu können;
  • Besonders teuer ist das Wohnen für Studierende in Hamburg (387 Euro), Köln und Frankfurt am Main (beides 375 Euro); besonders günstig ist es in Leipzig und Dresden (je 264 Euro) und Jena (265 Euro).

Weitere Ergebnisse der Sozialerhebung sind in der Beilage „Studieren heute“ zu diesem Heft zu finden.


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