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08 | August 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Klage gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer

In Baden-Württemberg hat ein ausländischer Student der Universität Freiburg laut „Spiegel Online“ gegen die verabschiedeten Gebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten ab dem Wintersemester 2017/18 geklagt. 1.500 Euro pro Semester sollen neue Studierende mit einzelnen Ausnahmen künftig zahlen. Der Studierendenrat der Hochschule unterstützt die Klage. Er sieht in den Gebühren eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, der dieselben Bedingungen unabhängig von der Herkunft eines Studierenden verlangt. Auch das Sanktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren, der freie Zusammenschluss von Studierendenschaften, der Bundesverband ausländischer Studierender und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft befürworten die Kritik. Künftig sollen die Gebühren laut CDU und FDP auch in NRW für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland gelten.


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