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09 | September 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Akademische Mobilität steigt weltweit

In diesem Jahr sind an deutschen Hochschulen zum ersten Mal mehr als 355.000 ausländische Studierende eingeschrieben. Insgesamt hat sich diese Zahl damit in den letzten zehn Jahren um 37 Prozent erhöht. Das berichtet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unter Berufung auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. Demnach hat sich die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland von 340.000 im Jahr 2016 auf derzeit 357.800 erhöht. Deutschland ist laut DAAD weltweit nach den USA, Großbritannien, Australien und Frankreich das beliebteste Zielland für internationale Studierende. Die größte Gruppe der Bildungsausländer stammt aus China (32.268), gefolgt von Studierenden aus Indien (13.537) und Russland (11.413).

Insgesamt steigt dem DAAD zufolge auch die Zahl der international mobilen Studierenden weltweit. 2014 waren rund 4,3 Millionen Studierende außerhalb ihres Heimatlandes eingeschrieben. Das sind rund 300.000 Studierende mehr als noch im Vorjahr. 2015 waren fast 140.000 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland eingeschrieben, um dort einen Abschluss zu erwerben, vor allem in Österreich, den Niederlanden, Großbritannien und der Schweiz. Beliebte Zielländer für temporäre studienbezogene Auslandsaufenthalte sind nach wie vor Großbritannien, die USA, Frankreich und Spanien. Derzeit verbringen mehr als ein Drittel aller Studierenden einen Teil ihres Studiums im Ausland. 2015 waren circa 43.000 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen angestellt, unter ihnen rund 3.100 Professorinnen und Professoren. Die Zahl der ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat sich damit in den letzten zehn Jahren um 74 Prozent erhöht.


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