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11 | November 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Elf Prozent mehr Studiengänge in den letzten drei Jahren

Die Anzahl der Studiengänge an deutschen Hochschulen ist zwischen den Jahren 2014 und 2017 um rund elf Prozent gestiegen. Im Mai 2014 verzeichnete der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) rund 17.000 Angebote für Studierende. Drei Jahre später sind es aktuell rund 19.000, wie in Forschung & Lehre 10|17 berichtet. Etwa die Hälfte der zusätzlichen Studiengänge entfiel auf die Universitäten, die mit rund 60 Prozent weiterhin den größten Anteil aller Studiengänge in Deutschland anbieten, darunter alleine 4.000 Lehramt-Studiengänge. Die größte Zuwachsrate bei den Studienangeboten gab es allerdings bei den Fachhochschulen, mit einem Plus von rund 16 Prozent.

Nur rund 20 Prozent der neuen Studiengänge haben noch klassische Bezeichnungen, wie etwa „Chemie“, die lediglich den Namen einer wissenschaftlichen Disziplin aufweisen. Bei rund einem Drittel deutet die Bezeichnung auf eine Ausdifferenzierung der Disziplin hin – etwa das Beispiel „Hotelmanagement“. Etwa jeder sechste neue Studiengang kombiniert als sogenannter Hybrid- oder Bindestrich-Studiengang verschiedene ehemals getrennte Fächer, etwa Wirtschaftsinformatik.


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