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12 | Dezember 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Max-Planck-Gesellschaft: Geldregen für Institute

Die Max-Planck-Gesellschaft hat jedem ihrer Institute Mehrausgaben von bis zu fünf Prozent zugestanden. Das berichtet der Bonner General-Anzeiger. Dies bedeute bei insgesamt 84 Instituten mit einer Grundfinanzierung von mehr als anderthalb Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt laut GA Berechnungen ca. eine Million Euro pro Institut. Dies geschehe unter der Überschrift „Freischaltung Budgetüberschreitung 2017“. Laut Zeitungsbericht könnten so z.B. die Wissenschaftler am Radioteleskop Effelsberg und in Bonner Instituten für Gemeinschaftsgüter und für Mathematik einmalig „Leistungsprämien bis zu vier Monatsgehältern“ erwarten. Außerdem könnten Sachmittel wie Literatur oder Geräte beschafft werden. Weiter zitiert die Zeitung aus einem Rundbrief, in dem die Verwaltungsspitzen der MPG angemahnt würden, bloß nicht mit Journalisten über Budgetfragen zu sprechen. Denn „es wäre sehr schade“, wenn die rosige Zukunft „durch noch engere Kontrollen der Rechnungshöfe und noch engere Vorgaben der Zuwendungsgeber, die durch eine verzerrte Darstellung in der Presse hervorgerufen wird, beschnitten würde.“


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