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01 | Januar 2018 Artikel versenden Artikel drucken

KMK: Diplom darf Masterersatz sein

Die Kultusminister der Länder haben die gemeinsamen Anforderungen an die sturkturellen und qualitativen Maßstäbe für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen mit einer neuen Musterrechtsverordnung neu geregelt. Für die Anerkennung des Diploms komme dabei laut Informationen des Bildungsjournalisten Jan-Martin Wiarda eine Äquivalenzlösung zum Tragen. Sie besage, dass künftig in Zeugnissen „an geeigneter Stelle“ verdeutlicht werden dürfe, „dass das Qualifikationsniveau des Bachelorabschlusses einem Diplomabschluss an Fachhochschulen bzw. das Qualifikationsniveau eines Masterabschlusses einem Diplomabschluss an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen“ entspreche. Der Beschluss sei mit 15 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung aus Mecklenburg-Vorpommern gefasst worden. Mecklenburg-Vorpommern habe allerdings in einer Protokollnotiz erklärt, weiter eine gegenteilige Auffassung zum Thema Diplom zu vertreten. Der Staatsvertrag umfasse auch die Möglichkeit alternativer Abschlussbezeichnungen, hierzu stehe der gefasste Äquivalenzbeschluss im Widerspruch.


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