Weitere Beiträge
Folgende Beiträge finden Sie im Volltext in der aktuellen Printausgabe von Forschung & Lehre:
Ende der Privatheit?
12 | Dezember 2014

Ichbezogen, eingebunden und überwacht

Die Natur des Menschen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit | Josef H. Reichholf

Der Mensch braucht ­Privatheit. Er will aber auch nicht zuviel Privatheit, weil er anderer Menschen bedarf, um seine Individualität entfalten zu können. Die Frage nach dem richtigen Maß ist zum Problem geworden, seit wir „ins Netz gegangen“ sind.

Ende der Privatheit?

Kommunikatives Unterfutter

Über die Bedeutung privater „Räume“ | Sandra Seubert

Grenzen- und autoritätslos, zumindest aber der Freiheit und Gleichheit verpflichtet: das waren einmal die Wünsche und Hoffnungen, die mit dem Internet verbunden wurden. Heute ist von dieser „neuen Freiheit“ nicht mehr viel zu spüren, diskutiert werden vielmehr die Einschränkungen, Manipulationen sowie Macht- und Mißbrauchsstrukturen, die immer deutlicher zutage treten. Das gilt auch für den Schutz des Privaten.

Ende der Privatheit?

Der Konsument als Voyeur

Wie Medien „Privatheit“ transportieren | Petra Grimm | Hans Krah

Medien lebten immer schon von der bewussten Grenzüberschreitung des privaten in den öffentlichen Raum. Bei den neuen Medien sind zunehmend auch die Nutzer selbst, ­bewusst oder unbewusst, an dieser Grenzüberschreitung beteiligt. Ein Plädoyer für die Befähigung zu einer neuen „Privatheitskompetenz“.

Hochschulen

Zwischen Gedankenfreiheit und Staatsinterventionismus

Eine systemtheoretische Analyse der Hochschulautonomie | Dieter Lenzen

Autonomie als Selbstgesetzgebung des Individuums als auch von Institutionen ist Teil einer langen und höchst komplexen ideengeschichtlichen Entwicklung. Zu Beginn des ersten Jahrzehnts in diesem Jahrhundert war eine neue Bereitschaft zur Autonomie auch der Hochschulen zu beobachten. War dies aber ein Freiheitsschub aus Überzeugung oder vielleicht vielmehr eine Entlassung in die Freiheit aus Not, weil der Staat mit seinem Latein am Ende war? Eine Analyse aus systemtheoretischer Sicht.

USA

Deutsche und amerikanische Unis

Wenn Studenten sich beschweren | Mark Roche

Die Einladung an die Eltern, den ­Campus zu besuchen, ist in den Vereinigten Staaten gang und gäbe. Doch das ist sicher nicht der gravierendste Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Universitäten.

Studenten

Student 2014

Fördert die Bologna-Struktur die Entpolitisierung? | Felix Grigat

Die gegenwärtige Studentengeneration wird als „Generation Ich“ oder „Generation Privatleben“ kritisiert. Ist diese Kritik haltbar? Ergebnisse einer aktuellen Studierendenumfrage.

Was ist eigentlich ...?

Was ist eigentlich Neuro­biologie therapeutischer Kommunikation?

Ein gut bevölkertes Grenzgebiet | Judith Daniels

Um die Prävention und Behandlung von psychischen Störungen voranzutreiben, kann die traditionelle Psychotherapieforschung durch neurowissenschaftliche Methoden ergänzt werden.

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