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Folgende Beiträge finden Sie im Volltext in der aktuellen Printausgabe von Forschung & Lehre:
Bürokratie
03 | März 2017

„Macht über alle Mächte“?

Die Bürokratie und ihr Ruf in einer verwalteten Welt | Peter Becker

Ob als „soziale Krankheit“ oder „Zwangsapparat“, als „Kampfbegriff“ oder „Unwort“ betitelt – Kritik an der Büro­kratie hat immer wieder Konjunktur. Ein Blick in die Geschichte eines Diskur­ses.

Bürokratie

Ein komplexes Konstrukt

Über Charakteristika deutscher Verwaltungsstrukturen | Michael W. Bauer

Verwaltungsstrukturen unterscheiden sich von Land zu Land. Entscheidend ist nicht nur das politische System, sondern auch die Kultur eines Landes. Was charakterisiert die deutsche Verwaltung? Wie wirkt sich die zunehmende Denationalisierung auf das System aus?

Bürokratie

Verfeinerte Kulturtechnik

Die Bürokratie zwischen Wildwuchs und Erstarrung | Gerhard Blickle

Bürokratisches Organisieren ­beruht auf einem grundlegenden Bedürnis vieler Menschen nach geräuschlosem und glatten Funktionieren ihres Alltags. Welche Erscheinungsformen, Techniken und Elemente zeigt die Bürokratie in organisatorischer Hinsicht, und wie gehen Menschen im Beruf damit um?

Bürokratie

Mehr Verständnis füreinander

Über das Verhältnis von Wissenschaft und Verwaltung | Dieter Kaufmann

Hochschulverwaltungen halten möglichst viel Bürokratie von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fern und der jeweilige Kanzler sorgt für effiziente Abläufe in der Universität – das wünschen sich die Wissenschaftler in den Universitäten. Über Theorie, Praxis und Hürden, die beide Seiten nehmen müssen.

Wissenschaftsfreiheit

Wissenschaftsfreiheit als verteilte Verantwortung

Die grundgesetzliche Perspektive | Susanne Baer

Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut. Wie fragil sie ist, wird nicht nur durch die derzeit öffentlich diskutierten Einschnitte durch die Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in der Türkei und Donald Trump in den USA deutlich. Was kennzeichnet freie Forschung? Welche Anforderungen stellt sie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Wie kann sie institutionell gesichert werden? Eine Aufschlüsselung in sechs Prinzipien.

USA

„Make America smart again“

Wissenschaftler und Wissenschaftsorganisationen protestieren gegen die US-Regierung | Felix Grigat

Internationalisierung

Knowledge Diplomacy

Das Paradigma der Zukunft? | Dorothea Rüland

Der Austausch von Wissenschaft und Wissenschaftlern gehört zu den Eckpfeilern moderner erfolgreicher Wissenschaftssysteme. Abschottungstendenzen wie in Großbritannien und den USA, aber auch der schwierige Umgang mit Ländern wie der Türkei werfen die Frage auf, wie Politik und Wissenschaft darauf reagieren sollen.

Hochschulkultur

Weltoffenheit

Wie lässt sie sich wissenschaftsintern begründen? | Hubertus Buchstein

Die wachsende Zahl fremdenfeindlicher Übergriffe an deutschen Universitäten lässt den Ruf nach einer „weltoffenen“ Hochschule laut werden. Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, und welche Möglichkeiten und Chancen haben die Hochschulen, diese Haltung einzunehmen und zu praktizieren?

DHV-Ranking

Rektor des Jahres 2017

Ergebnisse des DHV-Rankings | Thomas Krüger | Georg Rudinger

Zum neunten Mal konnten die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) die Arbeit „ihres“ Rektors/Präsidenten bewerten. Welcher Rektor/Präsident hat sich verbessert und welcher verschlechtert?

Hochschullehrer des Jahres

Sisyphos als glücklicher ­Mensch

Fragen an den Hochschullehrer des Jahres, Professor ­Dr. ­Michael Wolffsohn

Der diesjährige Hochschullehrer des ­Jahres zeigt sich in seinen Büchern und Essays als unbestechlicher und sensibler Beobachter des Zeitgeschehens. Mit der Sanierung der Gartenstadt „Atlantic“ in Berlin setzt er sein Konzept einer Versöhnung im Sinne religiöser und kultureller Integration in die Tat um. Ein Interview.

Politik

Links, cool, selbstbesoffen

Politische Haltung und Widersprüche | Arno Frank

In gebildeten linken Milieus scheint man von der unbedingten Richtigkeit des eigenen Standpunkts überzeugt. In moralischer Selbstgewissheit tragen die glühendsten Verfechter ihre Ideale wie einen Scheck mit sich herum, der niemals gedeckt wurde. Ein Plädoyer für den Zweifel an „richtigen“ Gedanken.

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