ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr. Bénédicte Savoy
08 | August 2014 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr. Bénédicte Savoy (Foto: Ulrich Dahl, TU Berlin)

Professor Dr. Bénédicte Savoy (Foto: Ulrich Dahl, TU Berlin)

Ich beginne meinen Tag …
mit dem Hund auf der Straße.

Meine besten Einfälle habe ich …
unter Zeitdruck.

Wenn ich einen Rat brauche, …
frage ich Olivier, Karine, Antoine, Pierre und Lili.

Am meisten ärgere ich mich …
über fehlende Flexibilität und hierarchisches Denken.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
ist ein Wörterbuch der deutschen Farbennamen in fünf Bänden (!).

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
schalte ich den Ton aus.

Energie tanke ich …
beim gierigen Essen eines blutigen Steaks mit Pommes und Ketchup.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich mehr schlafen.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
mich bemühen, sie nicht zu bemerken.

Ich frage mich manchmal, …
warum in Deutschland die Mittags­pause nicht heilig ist.

Die Wahrheit zu finden …
ist ein altmodisches Projekt mit viel Charme.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergänglichkeit …
nimmt täglich zu.

Kreativität entsteht …
nicht. Sie ist schon da oder fehlt, da helfen keine Handbücher.

Freude an meinem Beruf …
ist zyklisch, aber anhaltend.

Die Zeit meines Studiums …
dauert an.

Wissenschaftler sind Menschen, …
die verblüffend schnell zu Tieren werden können, zum Beispiel bei Berufungskommissionen.

Wenn ich Wissenschaftsministerin wäre, …
würde ich alles daran setzen, dem wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland mehr Planungssicherheit zu verschaffen. Dauerstellen statt Projekthopping.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
führt in meinem Fach zu einem regelrechten Hunger nach Untechnischem. Das Betrachten von authentischen Originalkunstwerken an Ort und Stelle, beamerfreie Seminare und das Aufschlagen von Büchern, die nach Büchern riechen – so sieht mittlerweile Fortschritt in meiner wissenschaft­lichen Praxis aus.


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