ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr. Hartmut Leppin
06 | Juni 2016 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr. Hartmut Leppin

Professor Dr. Hartmut Leppin – Foto: Ulrich Dettmar

Ich beginne meinen Tag …
dösend.

Meine besten Einfälle habe ich …
beim Dösen.

Wenn ich einen Rat brauche, …
dauert es eine Weile, bis ich ihn suche.

Am meisten ärgere ich mich …
über die Verbindung von Selbst­gefälligkeit und Bräsigkeit, die man an Universitäten leider oft findet.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
liegt schon auf einem hohen Stapel lesenswerter Bücher. Doch zu welchem Buch ich greife, entscheide ich spontan.

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
muss ich meistens Wäsche aufhängen und lasse mich dabei berieseln.

Energie tanke ich …
beim Joggen und beim Hören von Musik.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich noch eine Sprache lernen.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
etwas tun, was mich selbst über­rascht.

Ich frage mich manchmal, …
warum die deutschen Universi­täten sich so wenig selbstbewusst gegen bürokratische Zumutungen wehren.

Die Wahrheit zu finden …
ist ein Ziel, das einen an die Grenzen führt.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergänglichkeit …
ist heilsam.

Kreativität entsteht …
vielerorts, durchaus auch bei der harten Arbeit am Schreibtisch, wenn die Konzentrationsspanne einmal sinkt.

Freude an meinem Beruf …
habe ich größtenteils, und nicht einmal die Administrations- und Gremienpflichten können sie ver­derben.

Die Zeit meines Studiums …
bestand aus einem Wechselspiel von intellektueller Begeisterung und Selbstzweifeln.

Wissenschaftler sind Menschen, …
denen trotz eines weiten Horizonts Kleinlichkeit nicht fremd ist.

Wenn ich Wissenschaftsminister wäre, …
würde ich prüfen, welche Ministerialstellen ich an die Universitäten verlagern könnte.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
überfordert uns alle. Um so wichtiger ist historisches Denken, das die Erfahrung von Wandel reflektiert.


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