ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr. Immacolata Amodeo
10 | Oktober 2014 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr. Immacolata Amodeo

Professor Dr. Immacolata Amodeo

Ich beginne meinen Tag …
am liebsten mit einem Cappuccino, einem Croissant, meinem morgendlichen Sportprogramm und einer kalten Dusche.

Meine besten Einfälle habe ich …
unterwegs, wenn ich zwischen Deutschland und Italien hin- und herpendle.

Wenn ich einen Rat brauche, …
frage ich meinen Mann. Aber auch Freunde, Kollegen, meine Mitarbeiter oder andere Personen meines Vertrauens – je nach dem.

Am meisten ärgere ich mich …
über Dummdreistigkeit, schlechtes ­Benehmen und die Arroganz jener, die ihrer Machtposition nicht gewachsen sind, sie aber ausnutzen.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
steckt zwischen anderen Büchern, die ich auch lesen oder wiederlesen will.

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
frage ich mich, warum ich gezwungen werde, für ein so miserables Programm einen Beitrag zu zahlen: Auch im öffentlich-rechtlichen wurden anspruchsvolle und informative Kultursendungen entweder komplett abgeschafft oder auf ganz späte Sendeplätze verbannt, wobei die Entwicklung in Italien noch dramatischer ist als in Deutschland.

Energie tanke ich …
zu Hause.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich öfter rudern und noch öfter in die Oper gehen, vielleicht auch Fallschirmspringen lernen.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
einigen Kindern, die mit ihren Fa­milien als Flüchtlinge in Lampedusa gelandet sind, ein Studium ermög­lichen, der Villa Vigoni ein Bibliotheksgebäude spenden und für den Rest würde mir auch noch etwas einfallen.

Ich frage mich manchmal, …
wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich als Kind nicht von Süditalien nach Süddeutschland katapultiert worden wäre.

Die Wahrheit zu finden …
betrachte ich nicht als eine meiner ­primären Aufgaben.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergäng­lichkeit …
stimmt mich ab und zu traurig, verhilft mir aber meist zu größerer Gelassenheit.

Kreativität entsteht …
manchmal aus Konflikten und scheinbar ausweglosen Situationen heraus.

Freude an meinem Beruf …
habe ich jeden Tag.

Die Zeit meines Studiums …
war aufregend, anstrengend und beglückend.

Wissenschaftler sind Menschen, …
Punkt.

Wenn ich Wissenschaftsministerin ­wäre, …
hätte ich keinen einfachen Job.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
ist kein Wert an sich.


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