ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr. Michael Hagner
07 | Juli 2015 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr. Michael Hagner - Foto: Isolde Ohlbaum

Professor Dr. Michael Hagner - Foto: Isolde Ohlbaum

Ich beginne meinen Tag …
mit Rückenübungen.

Meine besten Einfälle habe ich …
leider zu selten.

Wenn ich einen Rat brauche, …
versuche ich, die richtige Telefon­nummer zu wählen.

Am meisten ärgere ich mich, …
wenn Borussia Dortmund verliert.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
wartet schon ungeduldig auf seinen Auftritt. Allerdings warten mehrere.

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
bin ich in einem Hotelzimmer, denn ich besitze kein Fernsehen.

Energie tanke ich, …
wenn ich Obst und Gemüse esse.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich sie gern mit einigen anderen teilen.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
Ach!

Ich frage mich manchmal, …
ob meine nach 1989 mit Selbstverständlichkeit vertretene Annahme, dass zu meinen Lebzeiten Europa von Diktatur, größerem Krieg bzw. Bürgerkrieg oder sonstigen schlimmen Unruhen verschont bleibt, haltbar ist.

Die Wahrheit zu finden, …
bemühen sich Richter bei Straf­prozessen.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergäng­lichkeit …
habe ich in meinem allerersten Essay, mit 24 geschrieben und unveröffentlicht, abgearbeitet. Seitdem muss ich nur einmal am Tag daran denken.

Kreativität entsteht …
gar nicht. Wer hat sich nur diesen Unsinn mit der Kreativität ausgedacht?

Freude an meinem Beruf …
oh ja, immer wieder.

Die Zeit meines Studiums …
liegt schon ein bisschen lange zurück. Ich glaube aber, dass das Prinzip von Einsamkeit und Freiheit für mich gut war.

Wissenschaftler sind Menschen, …
was sonst?

Wenn ich Wissenschaftsminister ­wäre, …
würde ich mich schleunigst bemühen, Kulturminister zu werden.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
kann der Schönheit von Natur und Kunst nicht das Wasser reichen.


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