ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr. Christiane Woopen
04 | April 2014 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr. Christiane Woopen

Professor Dr. Christiane Woopen

Ich beginne meinen Tag …
mit der Vorbereitung von Pausensnacks für unsere beiden jüngeren Töchter.

Meine besten Einfälle habe ich …
im Gespräch mit vielseitigen Menschen.

Wenn ich einen Rat brauche, …
gehe ich spazieren und berate mich mit klugen Menschen.

Am meisten ärgere ich mich …
über Ignoranz.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
handelt von Goethe (von Rüdiger Safranski).

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
will ich mich informieren oder entspannen.

Energie tanke ich …
mit Menschen, die mir nah sind, bei der Arbeit und in der Natur.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich ein paar Wochen lang durch Afrika reisen.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
mit meiner Familie eine große Reise unternehmen und gemeinsam überlegen, was wir damit machen wollen.

Ich frage mich manchmal, …
unverdrossen naiv, wie man Menschen davon überzeugen könnte, dass es für alle am besten wäre, in Frieden und gegenseitiger Achtung zusammen zu leben.

Die Wahrheit zu finden …
bedeutet einen langen Weg in die fremde Welt hinaus und in das eigene Herz hinein.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergänglichkeit …
macht mich dankbar für alles Lebendige.

Kreativität entsteht …
dadurch, dass man sich ganz und gar einem Schöpfungsprozess aussetzt – Talent vorausgesetzt.

Freude an meinem Beruf …
schenken mir die Menschen, mit denen ich zusammen arbeite, die immer neuen Themen, mit denen ich mich befasse, und eine vergleichsweise große Freiheit.

Die Zeit meines Studiums …
hatte viel Raum für Freunde und Musik.

Wissenschaftler sind Menschen …
wie alle Nichtwissenschaftler auch, vielleicht mit einer besonderen Leidenschaft für methodisch geleitete Erkenntnis.

Wenn ich Wissenschaftsministerin wäre, …
würde ich die Zusammenarbeit der verschiedenen Wissenschaften und die internationale Vernetzung fördern
– in der Forschung und in der Lehre. Nur gemeinsam werden wir die gesellschaftlichen und politischen Heraus­forderungen der Zukunft meistern.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
bringt uns Erkenntnis und Wohlergehen, stellt uns aber auch immer wieder vor die brennende Frage, wann er – statt ein Mittel für das Wohl des Menschen und der Welt zu sein – Mensch und Welt zu Mitteln degradiert.


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