ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr. Lamia Messari-Becker
03 | März 2015 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr. Lamia Messari-Becker

Professor Dr. Lamia Messari-Becker

Ich beginne meinen Tag …
mit einem Kaffee, wenn es geht mit Zimt, oder mit dem Vorbereiten von Schulbrotdosen für meine Kinder.

Meine besten Einfälle habe ich …
bei Bedarf. Und die noch besseren hinterher.

Wenn ich einen Rat brauche, …
frage ich oft meinen persönlichen Berater, meinen Ehemann.

Am meisten ärgere ich mich …
über Menschen, die ihr Amt miss­brauchen, und über Ignoranz.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
ist schon seit Jahren, La femme sans sépulture (Frau ohne Begräbnis) der algerischen Schriftstellerin Assia Djebar. Gerade aktuell durch ihren Tod.

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
weiß ich mit mir nichts anzufangen.

Energie tanke ich …
beim Betrachten des grenzenlosen Ozeans.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich schreiben, am besten am Strand oder Ozean.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
am besten nichts anders machen. Doch: Ein kleines Haus am grenzen­losen Ozean kaufen.

Ich frage mich manchmal, …
wie sich die begonnene non-polare Weltordnung auswirken wird.

Die Wahrheit zu finden …
ist unwahrscheinlich, denn es gibt meist mehr als eine. Aber sie trotzdem zu suchen, macht uns aus.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergäng­lichkeit …
ist den Südländern sehr vertraut.

Kreativität entsteht …
wenn es Raum für „breite Flügel“ gibt und wenn Konflikte bei gesunder Streitkultur als Handlungschance verstanden werden.

Freude an meinem Beruf …
habe ich, wenn ich die Ergebnisse, die gebaute Umwelt, sehe und dies auch politisch gestalte.

Die Zeit meines Studiums …
war eine entbehrungsreiche Zeit, die mir die Seele Deutschlands näher brachte und meine persönliche Entwicklung stark prägte. Muss ich mal aufschreiben.

Wissenschaftler sind Menschen, …
die nicht besser sind als andere.

Wenn ich Wissenschaftsministerin ­wäre, …
würde ich ausländische Abschlüsse angemessen anerkennen, den Mittelbau an Lehr- und Forschungseinrichtungen stärken und ein Curriculum 2025 auflegen mit der Maßgabe: Wie müssten wir Ingenieure, Natur- und Geisteswissenschaftler etc. ausbilden, um gesellschaftlichen Veränderungen gerecht zu werden und Deutschland technologiefreundlich und innovativ zu halten? Denn dies ist die Basis unseres Wohlstands.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
sichert unsere Lebensgrundlage und verliert seinen Sinn, sobald er nicht im Dienste der Menschheit steht.


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