ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr. Isabel Schnabel
04 | April 2015 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr. Isabel Schnabel | Foto: Sachverständigenrat

Professor Dr. Isabel Schnabel | Foto: Sachverständigenrat

Ich beginne meinen Tag …
damit, meine drei Töchter aufzu­wecken.

Meine besten Einfälle habe ich …
– ganz klassisch – unter der Dusche.

Wenn ich einen Rat brauche, …
spreche ich mit meinem Mann oder meinen Eltern.

Am meisten ärgere ich mich …
über Personen, die ihre eigenen Interessen auf Kosten anderer durchsetzen.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
ist eines, das nichts mit Ökonomie zu tun hat.

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
schlafe ich meistens nach kurzer Zeit ein.

Energie tanke ich …
bei einem Strandspaziergang an der Nordsee oder bei einer Bergwanderung in den Alpen.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich ein Streichinstrument erlernen.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
mir und meinen Nächsten einen besonderen Wunsch erfüllen und den Rest spenden.

Ich frage mich manchmal, …
warum ich im Leben so viel Glück hatte.

Die Wahrheit zu finden …
ist ein zu hoher Anspruch – die Hoffnung ist, ihr etwas näher zu kommen.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergäng­lichkeit …
hilft dabei, Prioritäten im Leben zu setzen.

Kreativität entsteht …
im unstrukturierten Austausch mit anderen, sofern es gelingt, sich von den bestehenden Denkmustern zu lösen.

Freude an meinem Beruf …
empfinde ich als großes Privileg.

Die Zeit meines Studiums …
war für mich in vielerlei Hinsicht der Aufbruch in ein neues Leben.

Wissenschaftler sind Menschen, …
die Dinge in Frage stellen, die andere bereits als offensichtliche Wahrheiten akzeptiert haben.

Wenn ich Wissenschaftsministerin ­wäre, …
würde ich die Hochschulen inter­nationalisieren, um junge, begabte Menschen nach Deutschland zu holen. Außerdem würde ich den Tenure Track für Juniorprofessuren einführen – dies wäre ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren Verein­barkeit von Beruf und Familie in der Wissenschaft.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
macht mir keine Angst, weil er vor allem viele Chancen eröffnet.


Zurück | Artikel versenden Artikel versenden | Artikel drucken Artikel drucken