ZU ENDE GEDACHT » Professor Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt
05 | Mai 2017 Artikel versenden Artikel drucken


Professor Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt

Professor Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt
Foto: Forschungszentrum Jülich

Ich beginne meinen Tag …
… mit einem Blick nach dem Wetter, in die Zeitung und mit einem reichhaltigen Frühstück.

Meine besten Einfälle habe ich …
im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, oder oft auch danach, in einer Ruhephase, nachdem das Tagesgeschäft erledigt ist.

Wenn ich einen Rat brauche, …
frage ich eine kluge Person, meine Frau, einen Freund oder einen Kollegen.

Am meisten ärgere ich mich, …
wenn gegen besseres Wissen gehandelt wird, wenn Sachargumente in den Hintergrund treten, wenn Machtorientierung und Egoismen Wissenschaft behindern oder gar verhindern.

Das nächste Buch, das ich lesen will, …
liegt schon auf meinem Tisch: „Eine Geschichte der Neugierde“ von Alberto Manguel. Es handelt von einer einzigen Frage: Warum?

Wenn ich das Fernsehen anschalte, …
steht fast immer eine Nachrichtensendung auf dem Programm. Wenn ich mich unterhalten will, lese ich lieber ein Buch oder höre Musik.

Energie tanke ich …
bei Aktivitäten unterschiedlichster Art im Garten oder in der freien Natur.

Wenn ich mehr Zeit hätte, …
würde ich die mit Familie und Freunden verbringen.

Mit einer unverhofften Million würde ich …
mir ein Häuschen in einer ruhigen Umgebung irgendwo am Wasser kaufen und Schulprojekte in Afrika unterstützen.

Ich frage mich manchmal, …
ob die Wissenschaft in einer Krise ist und was wir dagegen tun können.

Die Wahrheit zu finden…
ist ein hehres Ziel, das selbst in der Wissenschaft nur schwer und schon gar nicht im ersten Anlauf erreichbar ist. Ein unverkrampfter und offener Umgang mit Nichtwissen sollte Teil der wissenschaftlichen Arbeit und der Wissenschaftskommunikation sein.

Das Bewusstsein von der eigenen Vergänglichkeit …
wird im Hamsterrad des beruflichen Alltags zwar oft verdrängt, es holt uns aber alle irgendwann einmal ein.

Kreativität entsteht …
im Kopf und nicht ohne sich unverkrampft mit einer Sache zu befassen. Sie ist gleichermaßen anstrengend wie erfüllend.

Freude an meinem Beruf …
schöpfe ich aus Begegnungen und Gesprächen mit interessanten und ganz unterschiedlichen Menschen. Sie helfen, den Blick zu weiten und die eigenen Positionen zu hinterfragen.

Die Zeit meines Studiums …
war unbeschwert und nicht mit Fragen nach der beruflichen Zukunft belastet. Sie hat mich für die Wissenschaft begeistert.

Wissenschaftler sind Menschen …
wie Du und ich, sie haben Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen.

Wenn ich Wissenschaftsminister wäre, …
würde ich in die Digitalisierung der Wissenschaft investieren und in Wissenschaft zur Digitalisierung der Gesellschaft, einschließlich deren Folgen.

Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik …
muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und damit an einer nachhaltigen Entwicklung orientieren.


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