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12 | Dezember 2014 Artikel versenden Artikel drucken

Was muss ich über Mitarbeiterführung und -motivation wissen?

Dirk Böhmann

Der Erfolg einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe hängt nicht nur von den konkreten Forschungsprojekten, sondern auch maßgeblich von der Motivation der beteiligten Mitarbeiter ab. Damit kommt dieser und damit der Mitarbeiterführung eine zentrale Rolle für den wissenschaftlichen Erfolg zu. Als Führungskraft sollte man seine Mitarbeiter in ihrer Diversität kennen. Menschen haben verschiedene Interessen, Eigenschaften und Verhaltensweisen. Grundsätzlich sollte man zwischen leistungsorientierten, freundschaftsorientierten sowie macht- und einflussorientierten Mitarbeitern als verschiedenen Motivationstypen unterscheiden. Für Führungskräfte wird es also darauf ankommen, die jeweiligen Motivationskanäle der Mitarbeiter individuell anzusprechen. In der Wissenschaft ist eine höhere intrinsische als extrinsische Motivationslage zu verzeichnen. Eine gute Mitarbeiterführung im Bereich der Wissenschaft sollte folglich auf einen autonomen Aufgaben- und Verantwortungsbereich der Mitarbeiter und die Schaffung von Entwicklungsmöglichkeiten abstellen. Grundlage jeder Führung ist eine ausreichende Kommunikation. Die Pflege der Beziehung zu den Mitarbeitern und regelmäßige Mitarbeitergespräche sind deshalb als strategisches Führungsinstrument genauso unverzichtbar wie das systematische Anwachsenlassen von autonom übertragenen Aufgaben.


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