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03 | März 2015 Artikel versenden Artikel drucken

Welche Vorteile hat die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung?

Sandra Möhlmann

Die akademische Selbstverwaltung ist eine tragende Säule im deutschen Wissenschaftssystem. Die Mitarbeit in Gremien der Hochschule gehört zu den (traditionellen) Dienstaufgaben der Professorinnen und Professoren. Darunter fallen z.B. Beteiligungen an Berufungskommissionen oder Prüfungsausschüssen. Naturgemäß ist die Übernahme von Aufgaben mit zusätzlicher Arbeit verbunden, die der Forscher bewältigen muss. Die Besoldungsordnung W sieht deshalb für einige Selbstverwaltungsfunktionen einen finanziellen Ausgleich in Form von „Funktions-Leistungsbezügen“ vor. Nicht zu verkennen sind die mit einer Mitarbeit in universitären Gremien einhergehenden immateriellen Vorteile. Die Wissenschaftler erhalten nicht nur einen Einblick in politische Abläufe ihrer Hochschule, sondern können sich aktiv einbringen und so die Zukunft ihrer Institution mitgestalten. Gerade für Nachwuchswissenschaftler kann sich beispielsweise die Mitarbeit in Berufungskommissionen positiv auswirken. Sie lernen die Abläufe in Berufungsverfahren kennen und können dieses Wissen für ihre eigenen Berufungsverfahren nutzbar machen. Im Lebenslauf können sie durch die Angabe bereits übernommener Tätigkeiten die Integrationswilligkeit sowie die Bereitschaft und Motivation, solche Aufgaben auch künftig zu übernehmen, zeigen.


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