Shanghai-Ranking
Vier deutsche Top-Unis sind in München, Heidelberg und Bonn
Die Harvard University behauptet ihren Spitzenplatz, gefolgt von der Stanford University und dem Massachusetts Institute of Technology im Academic Ranking of World Universities (ARWU), auch Shanghai-Ranking genannt. Das gab Shanghai-Ranking Consultancy am 15. August in einer Pressemitteilung bekannt.
Universitäten aus den USA dominieren weiterhin auf den vordersten Plätzen: Sie stellen acht der weltweiten Top 10 und 14 der Top 20. Das Vereinigte Königreich ist mit zwei Universitäten in den Top 10 vertreten – Cambridge und Oxford – sowie mit drei in den Top 20, wobei das University College London auf Platz 17 rangiert.
An der Spitze der kontinentaleuropäischen Hochschulen steht die Université Paris-Saclay auf Platz 13, gefolgt von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich auf Platz 19. Die University of Copenhagen führt das Ranking für Dänemark auf Platz 34 an, während das Karolinska-Institut um neun Plätze auf den geteilten 41. Rang klettert und damit zur bestplatzierten Universität Schwedens wird.
Deutschland mit vier Universitäten unter den Top 100
Deutschland ist wie Frankreich insgesamt mit vier Universitäten in den Top 100 vertreten, die Schweiz mit fünf.
Die Technische Universität München ist mit wiederholter Belegung von Platz 45 die am besten abschneidende deutsche Einrichtung gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität (von Platz 42 auf 49), der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (von Platz 51 auf 59) und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (von Platz 68 auf 69).
Zwischen dem 100sten und 200sten Platz rangieren die Universität Freiburg, die Technische Universität Dresden, die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Universität zu Köln, die Georg-August-Universität Göttingen, die Universität Münster sowie die Eberhard Karls Universität Tübingen.
Asiatische Universitäten gewinnen weiter an Bedeutung
Die weltweiten Top 100 des Jahres 2026 umfassen Universitäten aus 18 Ländern und Regionen. Auf die USA entfallen 37 Einrichtungen, während Festlandchina mit 16 und das Vereinigte Königreich mit acht vertreten sind. Europa sowie Asien/Ozeanien stellen jeweils 30 Universitäten in den Top 100, ergänzt durch 40 aus Nord- und Südamerika.
Asiatische Universitäten bauen ihre Präsenz unter den weltweiten Top 100 aus. Universitäten aus Festlandchina schneiden besonders stark ab. Mittlerweile sind 16 Einrichtungen in den weltweiten Top 100 vertreten – ein Anstieg gegenüber 13 im Vorjahr.
Die Tsinghua-Universität bleibt mit Platz 18 die am höchsten platzierte Universität Asiens. Die Peking-Universität rückt um einen Platz auf Rang 22 vor, während sich die Zhejiang-Universität den 24. Platz teilt und die Shanghai Jiao Tong University um drei Plätze auf Rang 27 aufsteigt. Die Universität Tokio belegt Platz 30 und bleibt damit die führende Universität Japans. Die National University of Singapore steigt auf Platz 53 und die ebenfalls in Singapur ansässige Nanyang Technological University verbessert sich auf den geteilten 84. Platz.
Shanghai-Ranking 2026
In diesem Jahr wurden laut Pressemitteilung mehr als 2.500 Einrichtungen untersucht. Veröffentlicht wird die Liste der weltweit besten 1.000 Universitäten.
Zur Bewertung der Universitäten nutzt das ARWU sechs Indikatoren:
- die Anzahl der Alumni und Mitarbeitenden, die Nobelpreise oder Fields-Medaillen erhalten haben,
- die Anzahl der in den Fachzeitschriften Nature und Science veröffentlichten Artikel,
- die Anzahl der von Clarivate als Highly Cited Researchers (besonders häufig zitierte Forschende) gelisteten Personen,
- die Anzahl der im Science Citation Index – Expanded sowie
- im Social Sciences Citation Index (Web of Science) verzeichneten Artikel
- und die Pro-Kopf-Leistung der jeweiligen Universität.
cva