Zeitschriftenstapel
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Naturwissenschaften Weniger Artikel in renommierten Zeitschriften veröffentlicht

Deutsche Naturwissenschaftler publizieren im weltweiten Vergleich mit am meisten. Eindeutiger Aufsteiger ist China.

12.06.2018

Deutschland liegt in einem Ranking der weltweiten Veröffentlichungen in renommierten Journals aus den Naturwissenschaften auf Platz 3. 8.003 Artikel haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler laut dem "Nature Index" 2017 publiziert. 2016 waren es noch 8.261.

Spitzenreiter im Index sind mit Abstand noch immer die USA mit 26.683 Artikel in 2017. China erreichte Platz 2 und scheint sich immer mehr Ansehen in der Forschungswelt verschaffen zu können. 12.566 Artikel haben Forscherinnen und Forscher aus dem Land 2017 veröffentlicht.

Unter einzelnen Hochschulen liegt die Harvard Universität an der Spitze, gefolgt von den Universitäten Stanford und dem Massachusetts Institute of Technology. Aus Deutschland publizieren Forscherinnen und Forscher der Max-Planck-Gesellschaft am meisten. Von März 2017 bis Februar 2018 waren es 2.190 Artikel. Dahinter liegen die Helmholtz-Gemeinschaft mit 1.833 Beiträgen und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mit 565 Veröffentlichungen.

Der Index beruht auf einer Auswahl an wissenschaftlichen Zeitschriften des Verlags "Nature Research". 82 werden für den Index ausgewertet. Ein Artikel wird einem Land oder einer Forschungseinrichtung zugeordnet, sobald eine Autorin oder ein Autor von dort kommt. Die Veröffentlichung eines Artikels führt bei einem Forschungsteam also dazu, dass der Artikel für mehrere Länder und Institutionen gezählt wird.

kas