Statistisches Bundesamt
Habilitationszahlen 2025 leicht gestiegen
Die Zahl der Habilitationen an deutschen Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist 2025 im Vorjahresvergleich nur leicht um 0,4 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 22. Juli mitgeteilt hat. Demnach haben insgesamt 1.571 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihr Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. 2024 waren es 1.564 Habilitierte. Destatis berichtet zudem, dass die Zahl der habilitierten Frauen im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gesunken ist. Während 2024 noch 568 Frauen ihre Habilitation abschlossen, waren es ein Jahr später noch 554. Die Zahl der männlichen Habilitierten ist hingegen um 2,1 Prozent von 996 im Vorjahr auf 1.017 in 2025 angestiegen.
Der Anteil der ausländischen Forschenden, die sich 2025 in Deutschland habilitierten, lag bei192 und damit zwölf Prozent. Im Vergleich 2024 (elf Prozent) bedeutet dies Destatis zufolge einen leichten Anstieg.
Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften liegen weiter vorne
Die meisten Habilitationen verzeichnet laut Destatis wie in den vergangenen Jahren die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. Hier habilitierten sich insgesamt 911 Personen, also 58 Prozent. Der Frauenanteil lag bei 36 Prozent.
16 Prozent der Habilitationen wurde im Bereich der Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik (MINT) verzeichnet. Davon wurden 22 Prozent von Frauen abgeschlossen. Auf die Geisteswissenschaften entfielen 13 Prozent der Habilitationen. Hier war der Frauenanteil mit 39 Prozent am höchsten.
Destatis hat außerdem das Alter der Habilitierten erfasst. Demnach wurde die Qualifikationsstufe – wie in den Jahren zuvor – durchschnittlich mit 42 Jahren abgeschlossen.
hae