Zwei Hände zählen Geldscheine auf einen weißen Tisch.
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Besoldungsbarometer
Sachsen liegt bei W3-Grundgehalt vorne

Um über 1.000 Euro differiert die monatliche Grundbesoldung einer W3-Professur je nach Bundesland. Sachsen ist Spitzenreiter vor Bayern.

30.10.2025

In der November-Ausgabe der Zeitschrift Forschung & Lehre hat der Deutsche Hochschulverband (DHV) sein aktuelles Besoldungsranking veröffentlicht. Es bezieht sich auf den Monat Dezember 2025. 

Sachsen ist Spitzenreiter eines föderalen Besoldungsrankings der monatlichen W3-Grundgehälter: Mit rund 8.551 Euro liegt das Bundesland vor Bayern (8.430 Euro) und Baden-Württemberg (8.429 Euro). Für den Vergleich hat der DHV die von einigen Gesetzgebern bei der W-Besoldung eingeführten Erfahrungsstufen mit Gehaltsaufstieg nach fünf beziehungsweise sieben Jahren berücksichtigt und die in manchen Ländern gewährten Grundleistungsbezüge eingerechnet. 

Im oberen Drittel liegen Brandenburg (8.407 Euro) sowie Hessen (8.350 Euro) auf den Plätzen vier und fünf. Das Mittelfeld führt der Bund (8.190 Euro) vor Hamburg (8.116 Euro), Berlin (8.086 Euro) und Bremen (8.074 Euro) an. Dahinter rangieren Rheinland-Pfalz (7.914 Euro) und Thüringen (7.891 Euro). Im unteren Mittelfeld liegen Schleswig-Holstein (7.859 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (7.813 Euro) und das Saarland (7.809 Euro). 

Das Schlusstrio bilden Sachsen-Anhalt (7.776 Euro), Nordrhein-Westfalen (7.767 Euro) und Niedersachsen (7.503 Euro). Die Grundgehälter in der W-Besoldung können durch individuelle Leistungsbezüge im Rahmen von Verhandlungen erhöht werden.

cva