Das Foto zeigt zwei Männer und eine Frau in einem Geschäftsgespräch.
picture alliance/Westend61

Weiterbildung "Soft Skills" sind im Beruf entscheidend

Was verlangen Arbeitgeber vor allem von ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen? Eine europaweite Umfrage gibt einige Antworten.

27.07.2018

Die Vermittlung von Soft Skills und allgemeinen Computer-Kenntnissen spielt in den Weiterbildungsstrategien deutscher Unternehmen eine zentrale Rolle. 

Bei der Fünften Europäischen Erhebung über die berufliche Weiterbildung wurden Kundenorientierung (50 Prozent) und technische, praktische oder arbeitsplatzspezifische Fertigkeiten (52 Prozent) von jedem zweiten Unternehmen zu den wichtigsten Qualifikationen für die zukünftige Unternehmensentwicklung gezählt. Es folgten Teamfähigkeit (43 Prozent) und Problemlösungskompetenz (30 Prozent). Allgemeine IT-Kenntnisse, die im Zuge der Digitalisierung an Bedeutung gewinnen, gehörten für 35 Prozent der Unternehmen zukünftig zu den wichtigsten Qualifikationen.

Auf technische, praktische oder arbeitsplatzspezifische Fertigkeiten entfielen im Jahr 2015 bei fast zwei Drittel der Unternehmen (64 Prozent) die meisten Stunden interner oder externer Lehrveranstaltungen. Kundenorientierung war bei 27 Prozent der Unternehmen Gegenstand der meisten Schulungsstunden, allgemeine IT-Kenntnisse bei 20 Prozent, Teamfähigkeit bei 16 Prozent der Unternehmen.

Im Rahmen der alle fünf Jahre stattfindenden Erhebung wurden 2015 in Deutschland rund 12.000 Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen zu ihren Weiterbildungsaktivitäten befragt.

Eine weitere aktuelle Umfrage kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass mehr als 40 Prozent der Studierenden nach Abschluss ihres Studiums im öffentlichen Dienst arbeiten. Bei der Auswahl ihres Jobs achten sie demnach vor allem auf die Job-Sicherheit. Für 57 Prozent stand diese im Fokus ihrer Entscheidung. Der eigene Verdienst ist für 44 Prozent am wichtigsten. 41 Prozent legen vor allem Wert auf ein kollegiales Arbeitsumfeld.

gri