Bild von Abschluss-Hüten und einem steigenden Graphen
mauritius images / Ikon Images / Mitch Blunt

Statistisches Bundesamt
Zahl der Promovierenden steigt um 1,8 Prozent

Destatis hat die Promovierendenzahlen für 2025 veröffentlicht: Der Frauenanteil variiert in den Fächergruppen, München dominiert insgesamt.

26.08.2026

Die Zahl der Promovierenden hat sich 2025 laut Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 26. August im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent erhöht. Demnach stieg die Zahl um 3.806 Promovierende auf insgesamt 216.243 an. Der Frauenanteil blieb unverändert bei 49 Prozent. Während das Alter von Doktorandinnen durchschnittlich 30,1 Jahre betragen habe, seien Doktoranden mit 30,9 Jahren im Schnitt etwas älter.

Ein Promotionsstudium begannen im Jahr 2025 insgesamt 35.808 Personen und damit etwa drei Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa ein Viertel der Promovierenden, insgesamt 54.203, hatte 2025 eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Promovierendenzahlen unterscheiden sich stark nach Fächergruppe

In den Fächergruppen ergab sich den Destatis-Zahlen zufolge ein heterogenes Bild. Die meisten Promotionsverfahren wurden mit 64.065 im Bereich Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften verzeichnet, das sind circa 30 Prozent aller Promovierenden. Darauf folgten die Mathematik und Naturwissenschaften mit 47.274 und die Ingenieurwissenschaften mit 40.148 Promotionen. Auf Platz vier lagen die Geisteswissenschaften mit 20.673 Verfahren.

Auch die Geschlechterverteilung unterschied sich in den Fächergruppen teilweise stark. Die Ingenieurwissenschaften wiesen eine Männerquote von ungefähr 76 Prozent auf. Hier promovierten mit insgesamt 30.369 im Jahr 2025 die meisten Männer. Dagegen verzeichneten Kunst und Kunstwissenschaften einen Frauenanteil von etwa 66 Prozent, während die meisten Frauen insgesamt (39.902 Personen) eine Promotion im Bereich Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften absolvierten.

Münchner Hochschulen haben die meisten Promovierenden

Die Hochschulen, an denen 2025 am meisten Promotionsverfahren liefen, sind die Ludwig-Maximilians-Universität München mit insgesamt 10.242, gefolgt von der Technischen Universität München mit 10.063 Promovierenden. Damit sammelten sich etwa zehn Prozent aller Promovierenden in München. Auf Platz drei und vier lagen die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg mit 9.625 und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen mit 7.951 Doktorandinnen und Doktoranden.

hae