Studienfinanzierung
Karliczek will Bafög deutlich erhöhen – auch Wohnpauschale steigt

Die Bundesbildungsministerin plant eine Reform der Bafög-Förderung. Der Gesetzesentwurf soll im Frühjahr beschlossen werden.

13.11.2018

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek will Studierende stärker finanziell unterstützen. Sie plant eine Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög). Das berichteten Medien der Funke-Mediengruppe mit Verweis auf ein Eckpunktepapier aus dem Ministerium. Den Bafög-Höchstsatz will die Ministerin demnach erhöhen; auch die Wohnpauschale soll steigen.

Den Bafög-Höchstsatz will Karliczek laut Berichten von aktuell 735 auf 850 Euro erhöhen. Die Wohnpauschale soll für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, von 250 Euro auf 325 Euro steigen. Damit mehr Studierende von der Unterstützung profitieren, wolle Karliczek die Einkommensfreibeträge um neun Prozent nach oben setzen. Auch die Vermögensfreibeträge würden angehoben.

Das Ministerium packe mit seinem Vorhaben "Probleme an, die die Studierenden am meisten drücken", sagte Karliczek gegenüber der Funke-Mediengruppe.

Im Frühjahr soll ihr Gesetzentwurf den Berichten zufolge vom Kabinett beschlossen werden. Ab Herbst 2019 würden die neuen Regelungen in Kraft treten.

kas