Hertie School
Daniela Schwarzer ist als neue Präsidentin vorgesehen
Der Akademische Senat der Hertie School hat sich am 6. Mai für die Wahl von Professorin Daniela Schwarzer zur Präsidentin ausgesprochen und damit der Empfehlung der Findungskommission entsprochen. Zuerst berichtete der Briefingdienst Research Table. Laut Tagesspiegel hat sich Schwarzer gemäß Wahlordnung letzte Woche per hochschulöffentlichem Vortrag inklusive Fragerunde vorgestellt.
Die Politikwissenschaftlerin bekleidet seit Mai 2023 ein Vorstandsamt bei der Bertelsmann Stiftung und berät als Expertin Verantwortliche in der Politik zu europäischen und internationalen Themen. Seit 2021 ist sie laut Angaben in ihrer Vita Honorarprofessorin an der Freien Universität Berlin und war Gastprofessorin an der Universität Harvard.
Laut Mitteilung der Bertelsmann Stiftung wird sie deren Vorstand zum 30. Juni auf eigenen Wunsch verlassen. Bodo Uebber, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, erklärte in der Mitteilung: "Daniela Schwarzer hat wichtige Impulse für die Arbeit der Bertelsmann Stiftung gesetzt und sich überzeugend für die Stärkung der Demokratie und der europäischen Idee eingesetzt."
Verhandlungen beginnen – letzte Verhandlungsrunde gescheitert
Nun starten laut Medienberichten die Vertragsverhandlungen Schwarzers mit der Hertie School. Der Akademische Senat der Hochschule hatte im November 2025 Professor Jan-Werner Müller als neuen Präsidenten empfohlen. Im März 2026 wurde bekannt, er habe "aus persönlichen Gründen" abgesagt.
cva