GSI Helmholtzzentrum
Ursache des Brands im Forschungszentrum geklärt
Das Hessische Landeskriminalamt hat die ursprüngliche Vermutung bestätigt, dass der Brand im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung wahrscheinlich durch einen technischen Defekt innerhalb eines Schaltschranks ausgelöst wurde. Damit seien die Untersuchungen des Feuers , das am 5. Februar ausgebrochen war, abgeschlossen. Dies teilte das GSI am 5. Mai in einer Presseerklärung mit und kündigte an, nun die weiteren Aufräum- sowie Instandsetzungsarbeiten am Brandort und an den dortigen technischen Anlagen aufzunehmen.
Laut Meldung können die Beschäftigten einen Großteil der Räumlichkeiten inzwischen wieder nutzen. Da der Schaden beträchtlich sei, werde die vollumfängliche Wiederherstellung jedoch noch lange Zeit dauern. "Daher werden zurzeit technisch alternative Lösungen bei GSI erarbeitet, um die Weiterführung des wissenschaftlichen Forschungsbetriebs und der schrittweisen Inbetriebnahme von FAIR sicherzustellen", so das GSI.
Bei FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) handelt es sich um einen Teilchenbeschleuniger, der im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts ab Dezember in eine Probephase starten sollte. Das GSI betonte, dass andere Bereiche des Zentrums, darunter der Höchstleistungslaser PHELIX (Petawatt High Energy Laser for Heavy Ion Experiments) und der Ionen-Speicherring, nicht beschädigt worden seien. Hier könne der Forschungsbetrieb wie geplant weiterlaufen.
hae