nachrichten
12 | Dezember 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Deutsche Forschungsgemeinschaft: Kleine Fächer profitieren

Kleine Fächer profitieren überproportional von Förderprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie nutzen das Programm-Portfolio in seiner ganzen Breite, haben sich in zahlreiche geförderte interdisziplinäre Verbünde eingebracht und in besonderem Umfang an den Förderlinien der Exzellenzinitiative partizipiert. Das geht aus einer aktuellen DFG-Studie hervor. Vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften liegt demnach die relative Beteiligung Kleiner Fächer in der Einzelförderung stabil bei etwa 24 bis 25 Prozent. Jeder vierte Antrag kann hier also einem Kleinen Fach zugeordnet werden. Zwischen 1999 und 2014 ist zudem für genau 499 Verbünde die Beteiligung wenigstens eines Kleinen Faches dokumentiert. Das entspricht einem Anteil von knapp 38 Prozent an allen Verbünden. Laut DFG demonstrieren die Kleinen Fächer damit eine hohe Anschlussfähigkeit. Tatsächlich kooperierten sie mit einem breiten Spektrum geistes- und sozial- sowie lebens-, natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fächer. Aus Sicht der Förderorganisation wird zweierlei deutlich: Kleine Fächer würden weder zur Kooperation in interdisziplinären Verbünden getrieben, um zu überleben, noch seien sie einem rein monodisziplinären Nischendasein verpflichtet.


Zurück | Artikel versenden Artikel versenden | Artikel drucken Artikel drucken