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01 | Januar 2018 Artikel versenden Artikel drucken

Greifswald: Knappe Mehrheit für „Arndt-Universität“

Eine Umfrage an der Universität Greifswald hat eine knappe Mehrheit für die Beibehaltung des umstrittenen Namenszusatzes „Ernst Moritz Arndt“ ergeben. Knapp 49 Prozent der an der Umfrage teilgenommenen Studierenden, wissenschaftlichen und Verwaltungsmitarbeiter sowie Professoren wollten, dass die Universität an dem Namen festhalte, teilte die Universität mit. Rund 34 Prozent votierten für ein Ablegen des Namens. Für rund 15 Prozent seien beide Varianten gleichermaßen akzeptabel.

An der Umfrage nahm rund ein Drittel der etwa 15 100 Universitätsmitglieder teil. Dem auf Rügen geborenen Schriftsteller Arndt (1769-1860) werden antisemitische Tendenzen in seinen Schriften vorgeworfen. Die Mitglieder des Senats haben die Ergebnisse der Meinungsbefragung in ihrer Sitzung am 20. Dezember 2017 diskutiert. Die daran anschließenden Schritte standen zum Zeitpunkt des Drucks dieser Ausgabe laut Informationen der Pressestelle der Universität nocht nicht fest. (dpa)


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