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02 | Februar 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Karriere-Aussichten: Zuversicht sinkt mit Berufsstart

Eine gute Balance zwischen Beruf und Familie, ein sicherer Arbeitsplatz und ein guter Verdienst: Dies sind laut „Karriere-Umfrage“ 2016 des Instituts für angewandte Sozialwissenschaft (infas) im Auftrag des Autozulieferers Continental die wichtigsten Ziele deutscher Studierender und Berufstätiger. Eine gute Balance zwischen Beruf und Familie ist dabei für 66 Prozent der Studierenden und 58 Prozent der Berufstätigen das wichtigste Karriereziel. Ein sicherer Arbeitsplatz folgt mit 40 Prozent bei beiden Gruppen an zweiter Stelle. Den dritten Platz belegt ein guter Verdienst mit 32 Prozent bei den Studierenden und 34 Prozent bei den Berufstätigen. Insgesamt optimistisch auf ihre Karriere blicken allerdings nur 55 Prozent der Berufstätigen, gegenüber 73 Prozent der Studierenden. Gefragt nach den Folgen der Digitalisierung, glauben die Befragten an größere Freiheiten bei der Wahl ihres Arbeitsortes und eine stärkere Bedeutung von Netzwerken. Gleichzeitig glauben 60 Prozent der Befragten, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt stressbedingte Krankheiten fördere, woran u.a. eine mögliche ständige Erreichbarkeit Schuld sein kann. 39 Prozent der Studierenden und 44 Prozent der Berufstätigen lehnen eine solche laut Studie ab. Sorge um ihren Arbeitsplatz haben sie aber nicht: Nur zwei Prozent der Studierenden und drei Prozent der Berufstätigen fürchten, dass ihre berufliche Tätigkeit künftig von Maschinen übernommen werden könne. Befragt wurden von infas 1,000 Studierende und Berufstätige zwischen 35 und 50 Jahren.


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