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05 | Mai 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Studentenwohnungen immer teurer

Für Studierende wird es in Deutschland immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das zeigt der Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). So müssten in München Studentinnen und Studenten besonders tief in die Tasche greifen. Eine typische Studentenwohnung – 30 Quadratmeter, Einbauküche und nah an der Uni – kostet dort inzwischen monatlich 634 Euro warm. Das sind 30 Prozent mehr als im Jahr 2010. Noch stärker fällt der Anstieg mit 42 Prozent in Berlin aus. In der Hauptstadt werden 416 Euro Miete fällig. Am günstigsten leben Studenten in Leipzig mit 322 Euro Monatsmiete. Doch auch dort sind die Preise im Vergleich zu 2010 um 21 Prozent gestiegen. In den vergangenen zwei Jahren haben die Mieten laut IW noch einmal stark angezogen – getrieben durch die steigende Nachfrage und trotz Mietpreisbremse. Nach der Prognose des IW werden die Mieten weiter steigen, da nach wie vor zu wenige Wohnungen gebaut würden. In den 15 betrachteten Städten wurde zwischen 2011 und 2015 nur rund die Hälfte der benötigten Wohnungen errichtet – in Berlin, Stuttgart und München waren es nur 40 Prozent.


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