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02 | Februar 2017 Artikel versenden Artikel drucken

MPG: Grundsatzerklärung zu Tierversuchen

Die Max-Planck Gesellschaft (MPG) hat eine Grundsatzerklärung zu ihren Tierversuchen in der Grundlagenforschung verabschiedet. Darin betont sie zum einen deren Unverzichtbarkeit für die Erforschung komplexer Organismen, wie des Immunsystems oder des Gehirns, und verpflichtet sich zum anderen zu einem verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit ihnen. Dafür erweiterten die Verfasser ihr bestehendes 3-R-Prinzip für die Anwendung von Tierversuchen in der Grundlagenforschung, bestehend aus den Grundsätzen Replacement (Ersatz von Tierversuchen), Reduction (Reduktion von Tierversuchen), Refinement (Minimierung der Belastung von Tieren) um Responsibility (Verantwortung). Erarbeitet wurde das Papier von einer internationalen Expertenkommission aus Wissenschaftlern der Lebenswissenschaften, Verhaltensforschern, Ethikern, Kommunikationsexperten sowie Forschungspolitikern. Die Leitung hatte Wolf Singer, Ernst-Strüngmann-Institut in Frankfurt, zuvor langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung.


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