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09 | September 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Digitale Semesterapparate: Einigung von KMK und VG Wort

Die Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in digitalen Semesterapparaten kann bis Ende Februar 2018 wie bislang pauschal erfolgen. Darauf haben sich die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) verständigt. Das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG), in dem die Pauschalvergütung geregelt ist, tritt zum 1. März 2018 in Kraft. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Horst Hippler, betonte, dass damit die digitalen Semesterapparate für das kommende Semester gesichert seien. Im vergangenen Jahr hatten sich die Hochschulen geweigert, einem Rahmenvertrag beizutreten, der eine Einzelabrechnung für das Einstellen von Lehrmaterialien in hochschulische Lernmanagementsysteme vorgesehen hätte. Dies sei nicht praktikabel gewesen und hätte einen unzumutbaren bürokratischen Aufwand erfordert. Man hatte sich dann darauf geeinigt, die pauschale Vergütung bis zu diesem September beizubehalten. Diese Regelung wurde nun nochmals verlängert bis zum Inkrafttreten des neuen UrhWissG.


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