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05 | Mai 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Masterplan Medizinstudium: Finanzierung noch offen

Nach monatelangem Tauziehen haben sich Bund und Länder auf den Masterplan Medizinstudium 2020 verständigt. Konkrete Fragen der Finanzierung blieben aber offen. Ihnen soll sich eine Expertenkommission unter Leitung der früheren Generalbundesanwältin Professorin Monika Harms annehmen. Das teilten Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesforschungsministerin Professorin Johanna Wanka sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheits- und der Kultusministerkonferenz der Länder und der Koalitionsfraktionen des Deutschen Bundestages mit.
Ziele der Reform sollen mehr Praxisbezug und eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium sein. Vereinbart wurde zudem, beim Zulassungsverfahren künftig auch soziale und kommunikative Kompetenzen sowie Berufserfahrung zu berücksichtigen. Die Länder können bis zu zehn Prozent der Medizinstudienplätze an Bewerber vergeben, die sich verpflichten, für bis zu zehn Jahre in unterversorgten ländlichen Regionen zu praktizieren.


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