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05 | Mai 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Universitäten halten an Zeitverträgen fest

An staatlichen Universitäten haben zwei von drei Wissenschaftlern (63 Prozent) befristete Arbeitsverträge. Das ist vor allem auf den hohen Anteil von Nachwuchswissenschaftlern und Drittmittelstellen zurückzuführen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Hochschul-Barometers des Stifterverbandes. Was von der Öffentlichkeit und Politik kritisch diskutiert wird, finden die entsprechenden Hochschulleiter weniger bedenklich. Aus ihrer Sicht sollte auch in Zukunft mehr als die Hälfte (57 Prozent) des wissenschaftlichen Personals nur auf Zeit angestellt sein. Im Durchschnitt wird mehr als jede vierte Lehrveranstaltung in Deutschland nicht von hauptamtlichen Mitarbeitern der Hochschulen übernommen. Private Hochschulen greifen dabei besonders häufig auf externes Personal zurück (38 Prozent).


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