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12 | Dezember 2017 Artikel versenden Artikel drucken

DHV ruft zur Abstimmung über Minister und Rektor des Jahres auf

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) ruft seine Mitglieder wieder auf, die Arbeit des Rektors/der Rektorin bzw. des Präsidenten/der Präsidentin ihrer Hochschule nach Schulnoten von eins bis sechs zu bewerten. Gleiches gilt für die Leistung ihrer jeweiligen Landeswissenschaftsministerin bzw. ihres Landeswissenschaftsministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Im vergangenen Jahr hatte der DHV aus Protest gegen die Akkreditierungsentscheidung der Kultusministerkonferenz erstmals die Abstimmung zum „Minister/-in des Jahres“ ausgesetzt. Die Mitglieder des DHV sollen Fragen beantworten wie: Fühlen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gut repräsentiert? Machen ihre Ministerinnen und Minister eine gute Politik für die Universitäten? Setzen sie sich für eine angemessene Finanzierung der Hochschulen ein? Verfügen sie über Durchsetzungskraft im Kabinett? Gewähren sie ihren Hochschulen genügend Autonomie? Und besitzen die Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten Führungskompetenz? Wie ist es um ihre Kommunikationsfähigkeit bestellt? Zeichnen die Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten Ehrlichkeit, Fairness, Verhandlungsgeschick, visionäre Kraft und Mut zu Entscheidungen aus?

Bis zum 15. Dezember 2017 haben alle DHV-Mitglieder die Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an den Online-Abstimmungen zu beteiligen. Das Bewertungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 3. April 2018 in Berlin verliehen. Zuletzt wurden am 3. April 2017 in München der Finanzminister und ehemalige Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb, sowie der Rektor der Universität Wuppertal, Professor Dr. Lambert Koch, geehrt. Der Preis „Rektor/Präsident des Jahres“ ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, das „Santander Universitäten“ stiftet und der Preisträger zweckgebunden für ein hochschulbezogenes Projekt verwenden soll.


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