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06 | Juni 2017 Artikel versenden Artikel drucken

Neues Hochschulgesetz in Großbritannien

Großbritannien hat ein neues Hochschulgesetz, der „Higher Education and Research Act“. Das Gesetz erlaubt Hochschulen, Studiengebühren künftig angelehnt an die Inflationsrate erhöhen zu können. 9.250 Pfund sollen laut „Independent“ ab September 2017 pro Jahr anfallen. Hinzu kämen laut Berichterstattung der „Huffington Post“ höhere Zinssätze für Studienkredite als Folge des anstehenden Brexits. Anders als zunächst angedacht ist die Gebührenerhöhung bis 2020 nicht an eine Verpflichtung zur Verbesserung der Lehre gekoppelt. Auch wurde die Forderung von Hochschulen, Ministern und Wirtschaftsvertretern abgelehnt, Studierende aus den Zielen zur Begrenzung der Einwanderung herauszunehmen. Das Gesetz ist umstritten, soll aber laut Medien noch vor Ende der Legislaturperiode verabschiedet werden.

Laut eines Sprechers des britischen Bildungsministeriums ist es das wichtigste Gesetz seit 25 Jahren. Es werde das Hochschulwesen grundsätzlich neu gestalten.


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