Eliteförderung Neue Max Planck Schools in Berlin vorgestellt

Die Kooperation zwischen Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Max-Planck-Gesellschaft soll die Spitzenforschung fördern.

Ausgabe 10/17

Forschungsministerin Johanna Wanka hat die geplanten Max Planck Schools in Berlin vorgestellt. Drei Schools soll es geben, aufgeteilt in die Themenbereiche Kognitionswissenschaften, Photonik sowie Physik, Chemie und Konstruktion des Lebens. Mitglieder von 21 Universitäten und 31 außeruniversitären Forschungsinstituten sollen jeweils überregional und fachübergreifend zusammenarbeiten. Jährlich sollen 20 bis 50 Studierende und Doktoranden gefördert werden, "das eine Prozent der besten", wie der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Martin Stratmann gegenüber der Wochenzeitung "Zeit" sagte.

Deutschland sei kein schlechterer internationaler Wissenschaftsstandort als etwa die USA oder England, betonte Johanna Wanka bei der Vorstellung nach Angaben des "Deutschlandfunks". In manchen Bereichen hätte man sogar "eine größere kritische Masse". Das Problem in Deutschland sei nur, dass die Kompetenz von Wissenschaftlern und Forschern verteilt und damit praktisch unsichtbar sei.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert das Projekt zunächst für fünf Jahre mit insgesamt 45 Millionen Euro. Die Studienplätze sollen international ausgeschrieben werden. Das Promotionsrecht bleibt bei den Universitäten.

kas