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CHE-Hochschulranking 2019
Diese Hochschulen sind "spitze"

Ein deutschlandweites Ranking untersucht die Qualität von Universitäten in Forschung und Lehre. Verglichen werden einzelne Fächergruppen.

07.05.2019

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat die Ergebnisse des diesjährigen Hochschulrankings veröffentlicht. Es ist der umfassendste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. 37 Fächergruppen an mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen wurden dieses Mal laut Mitteilung untersucht, die Leistungen der Hochschulen in Forschung und Lehre in Spitzen-, Mittel- und Schlussgruppe geordnet.

In der Medizin schnitt laut CHE-Auswertung die Universität Heidelberg am besten ab. Sie erhielt die Spitzenbewertung für alle vier untersuchten Kriterien: Allgemeine Studiensituation, die Unterstützung am Studienanfang, die Studienorganisation und die Forschungsreputation. Alle anderen Hochschulen erreichten nur in maximal drei Kategorien eine Spitzenbewertung. Dazu gehörten unter anderem die TU München, RWTH Aachen und die Universität Lübeck.

In den Fächern Biologie und Biowissenschaften bildeten die Universität Konstanz und die TU Braunschweig die Spitzengruppe für die analysierten Kategorien: Allgemeine Studiensituation, Unterstützung am Studienanfang, Lehrangebot und Laborpraktika. Auch hier folgten eine Reihe von Hochschulen mit Spitzenbewertungen in drei von vier Kategorien, darunter die Universitäten Freiburg und die Universität Hohenheim.

Ranking: Nicht alle Hochschulen erfüllen alle Kriterien

Bei den Wirtschaftswissenschaften und in BWL punktete neben mehreren privaten Hochschulen die Universität Frankfurt. Sie erhielt Spitzenbewertungen für: Allgemeine Studiensituation, Abschlüsse in angemessener Zeit, Lehrangebot und Forschungsreputation. Hochschulen mit drei Top-Bewertungen waren in dieser Fächergruppe etwa die Universitäten Konstanz, Jena und Paderborn.

In einigen Fällen ermittelt das Ranking nicht eindeutig die beste Universität in einer Fächergruppe, denn nicht immer erfüllt eine Hochschule alle untersuchten Kriterien. Im Fachbereich Germanistik beispielsweise erreichten die Universitäten in Bamberg, Freiburg und Konstanz, Jena und im Saarland jeweils die Spitzenbewertung in zwei von drei Punkten. Im dritten Punkt landeten sie entweder im Mittelfeld oder der dritte Aspekt wurde nicht untersucht.

Die Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings veröffentlicht die Wochenzeitung "Die Zeit" jedes Jahr in ihrem Studienführer. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst sie die Urteile von rund 150.000 Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Hinzu kommen für einige Fächer die Reputation der Fachbereiche unter rund 9.000 Professorinnen und Professoren.

ckr/kas