
Hunderte US-Unis haben sich den Klagen gegen die Ausreise von internationalen Studierenden angeschlossen. Kern des Streits ist die digitale Lehre.
Nach Angaben der US-Regierung erhalten ausländische Studierende, deren Kurse im nächsten Semester ausschließlich online stattfinden, kein Einreisevisum mehr.
Das geht laut einem Bericht des Deutschlandfunks aus einer veröffentlichten Erklärung der Einwanderungsbehörde hervor. Die Bestimmung betreffe Personen, die zum Semesterbeginn ein Studium aufnehmen wollten. Bereits immatrikulierte ausländische Studenten seien davon ausdrücklich nicht betroffen, hieß es weiter.
Nach massiver Kritik hatte die US-Regierung zuletzt eine geplante Regelung zurückgenommen, mit der ausländische Studierende bei der ausschließlichen Belegung von Online-Kursen im Wintersemester zur Ausreise gezwungen werden sollten. Die Studentinnen und Studenten sollten das Land verlassen oder an Hochschulen mit persönlichen Vorlesungen wechseln – letzteres hielten Betroffene vor dem Start des Wintersemesters Anfang September für unrealistisch. Die Elite-Universitäten Harvard und MIT hatten gegen die Maßnahme geklagt.
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Hunderte US-Unis haben sich den Klagen gegen die Ausreise von internationalen Studierenden angeschlossen. Kern des Streits ist die digitale Lehre.