Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung 2022
Humboldt-Stiftung / Jens Jeske

Ukraine-Hilfen
Steinmeier dankt Wissenschafts-Organisationen

Die deutschen Wissenschaftsorganisationen haben ukrainischen Forschenden und Studierenden geholfen. Der Bundespräsident würdigt dies.

23.06.2022

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den deutschen Wissenschaftsorganisationen für ihre Hilfe während des Ukraine-Krieges gedankt. Auf der Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung würdigte er am Donnerstag in Berlin die Zusammenarbeit der Wissenschaftsorganisationen mit ukrainischen Forschenden auch unter den schwierigen Bedingungen des Krieges sowie ihre Unterstützung von Studierenden und Forschenden, die aus der Ukraine geflüchtet sind.

Putins Krieg koste wertvolle Zeit, aber er "lähmt uns nicht", so Steinmeier. "Ganz im Gegenteil, er hat viele nur entschlossener gemacht, auch in der weltumspannenden Scientific Community." Auch viele russische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seien über den Angriffskrieg entsetzt, so Steinmeier weiter. Viele litten in Russland unter Zensur und Unterdrückung oder suchten Zuflucht im Exil. Es sei daher wichtig, dass die Humboldt-Stiftung bedrohte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Russland und Belarus weiterhin fördere.

Der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Hans-Christian Pape, betonte am Mittwoch die große Solidarität und praktische Hilfe, die im Netzwerk der Stiftung gelebt und geleistet werde. Binnen kürzester Zeit hätten sich mehr als 200 Forschende und Institutionen aus Deutschland bereit erklärt, geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Ukraine zu helfen und ihnen Arbeitsmöglichkeiten an ihren Einrichtungen anzubieten.

ckr

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