Das Foto zeigt Papier mit Zahlen und ein Kuchendiagramm.
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Hochschulstatistik Etwas mehr Professorinnen an den Hochschulen

Die Zahl des wissenschaftlichen Personals an den deutschen Hochschulen ist 2017 abermals gestiegen. Das meldet das Statistische Bundesamt.

06.07.2018

Rund 393.400 Personen waren Ende 2017 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken als wissenschaftliches und künstlerisches Personal beschäftigt. Insgesamt waren das 1,7 Prozent mehr als 2016. Die Zahl der Frauen beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 153.000. Der Frauenanteil lag damit Ende 2017 wie bereits im Vorjahr bei 39 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Zum wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulpersonal gehörten 2017 rund 47.400 Professorinnen und Professoren, die an deutschen Hochschulen lehrten und forschten. Das waren 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

An den Universitäten waren es 24 432 Professorinnen und Professoren. Davon 4092 in den Geisteswissenschaften, 5851 in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 5575 in Mathematik und Naturwissenschaften, 3447 in der Medizin und 3587 in den Ingenieurwissenschaften.

Der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft erhöhte sich im Vergleich zu 2016 um 0,7 Prozentpunkte auf rund 24 Prozent.

Mit 70 Prozent deutlich höher lag der Frauenanteil beim Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personal an Hochschulen. Diese Personalgruppe umfasste Ende 2017 309.400 Personen, 1,6 Prozent mehr als 2016.

Einschließlich des Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personals waren Ende 2017 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 702 800 Personen tätig, 1,7 Prozent mehr als im Jahr 2016. Der Frauenanteil lag 2017 bei 53 Prozent.

gri