Ein Stapel Papiere und ein Stift liegen auf einem Tisch
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Promotion
Junge Akademie plädiert für Tarifvertrag für Doktoranden

Die Junge Akademie fordert einheitliche und faire Arbeitsverhältnisse für Promovierende. Ein "Tarifvertrag Promotion" soll diese absichern.

16.09.2020

Die Junge Akademie hat sich am Mittwoch für einen Tarifvertrag für Promotionen ausgesprochen. Dieser soll die Finanzierung und Beschäftigungsdauer von Doktoranden einheitlich und fair gestalten. Bislang seien die Rahmenbedingungen für Promotionen sehr unterschiedlich – je nach Institut und Fachrichtung, abhängig von Haushaltsstellen oder Drittmittelstellen, "häufig genug sogar innerhalb der gleichen Arbeitsgruppe", heißt es in der Mitteilung.

Der geforderte Tarifvertrag soll allen Promovierenden die gleiche Vergütung im Rahmen eines Vollzeitarbeitsvertrags garantieren. Die Mindestdauer der Beschäftigungsverhältnisse soll sich nach Ansicht der Jungen Akademie an den fachüblichen Promotionszeiten orientieren. Zudem sollen alle Doktoranden die Chance erhalten, sich an der Lehre zu beteiligen, unabhängig von der Finanzierungsart ihrer Promotion. Über den Tarifvertrag sollen auch Stipendien und Fast Track Promotionen nach dem Bachelorabschluss geregelt und abgesichert werden.

ckr

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